Cinematographie des Holocaust

Materialien zu Personen

Paul Victor Falkenberg (26.10.1904-13.1.1986)


Artikel

 

Die Welt neu zusammenfügen

Paul Falkenbergs Filme einer "Displaced Society"

Von Ronny Loewy


Im September 1938 emigriert der Berliner Film-Cutter Paul Victor Falkenberg zusammen mit seiner Frau Alice, geborene Hirsekorn, von Beruf Fotografin, aus Frankreich in die USA. Die USA sind die zweite Station der Falkenbergs im Exil. Bereits nach einem Arbeitsaufenthalt in Paris 1932/33 sind die Falkenbergs, beide aus jüdischem Haus, nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten nicht mehr nach Deutschland zurückgekehrt, sieht man einmal ab von zwei kurzen Reisen aus familiären Gründen.

1938 sind für Paul Falkenberg die Voraussetzungen für eine Fortsetzung seiner erfolgreichen Karriere als Cutter nunmehr in Los Angeles durchaus gegeben. Falkenberg, geboren am 26. Oktober 1903, ist 34 Jahre alt und kann eine respektable Anzahl international erfolgreicher deutscher und französischer Filme vorzeigen, an deren Entstehung er meist als Cutter beteiligt ist. Falkenberg hat Filme von Georg Wilhelm Pabst, Arnold Fanck, Richard Oswald, Alexis Granowsky, Fedor Ozep geschnitten. Einige Filme, vor allem M (1931) von Fritz Lang und VAMPIRE (1932) von Carl Theodor Dreyer sind außerdem in den USA bekannt und geschätzt.

Aber Falkenberg bringt es nicht sehr weit in Los Angeles. Für nur einige Monate steht er bei der Twentieth Century Fox 1941 unter Vertrag als "dialogue director" und "technical director". Diese beiden "director"-Titel werden von keiner Branchengewerkschaft geschützt. Hingegen wacht die "Motion Picture Film Editors", eine Kombination aus Gewerkschafts- und Standesvertretung, darüber, daß die Studios nur etablierte Mitglieder ihrer Organisation als Cutter engagieren dürfen und diese entsprechend in den Filmen credits bekommen. Die einzige nachweisbare Nennung Paul Falkenbergs in einem Film der Twentieth Century Fox ist die eines "supervisors" in dem Antinazifilm THE MAN I MARRIED von Irving Pichel aus dem Jahr 1940.

Der in Hollywood erzwungenermaßen meist erwerbslose Paul Falkenberg ist vor allem in den Jahren 1940-1941 auf finanzielle Zuwendungen vom "European Film Fund" angewiesen, einer Hilfsorganisation, die seit 1938 verfolgten Filmschaffenden und Schriftstellern zur Flucht aus Europa verhilft, sowie Emigranten, die in den USA in Geldnot geraten sind, mit finanziellen Zuwendungen und Krediten unterstützt oder ihnen Arbeitsverträge vermittelt. Der Filmagent Paul Kohner ist die treibende Figur dieser Hilfsorganisation, als deren Präsident Ernst Lubitsch fungiert. Auch als Klient der Agentur von Paul Kohner hofft Falkenberg, an Verträge mit Filmstudios zu kommen. Ende 1941, wie ein Brief der "Dickinson Agency" vom 26. November belegt [1], versucht Falkenberg mit einer Filmstory "Easy Millions", die er zusammen mit Edward Keller geschrieben hat, ins Geschäft zu kommen, allerdings ohne Erfolg.

Noch Ende 1941 übersiedeln Falkenberg und seine Frau nach New York, da Paul Falkenberg von Luis Buñuel am "Museum of Modern Art" für das "Office of Inter-American Affairs" als Cutter und Autor engagiert worden ist. Dort arbeitet Falkenberg zusammen mit Buñuel an der "Art-Film Library", die von Iris Barry geleitet wird, an der Herstellung von spanisch- und portugiesischsprachigen Fassungen von US-amerikanischen Dokumentarfilmen für Lateinamerika. Als "chief editor" dieses Projekts wird Buñuel 1942 entlassen, weil Salvador Dalí ihn als Kommunisten und Atheisten denunziert hat. [2] Wie lange und in welchem Umfang die Beschäftigung von Falkenberg am MOMA fortdauert, ist unklar.

Immer wieder versucht Falkenberg, Filmstories zu lancieren und zu verkaufen. Mit Henrik Galeen zum Beispiel entwickelt er 1943 die Geschichte für eine Neuverfilmung von "The Golem" für Fritz Lang. Über einen Options-Vertrag kommt dieses Projekt nicht hinaus. [3] In den Jahren 1944-1945 gehört Falkenberg zum "teaching staff" des "Institute of Film Technique" am "City College" von New York. Er wird fortan immer wieder an diversen Universitäten unterrichten.

Durch die Unterstützung von Fritz Lang hofft Falkenberg 1945 mit Max Horkheimer in Verbindung zu kommen, um in ein ambitioniertes Projekt des "American Jewish Committee" zur Antisemitismus-Forschung am "Institute of Social Research" einbezogen zu werden. In der Folge des "Research Project on Anti-Semitism", welches schon seit 1941 etabliert ist, sollen zu Forschungszwecken eine Reihe von Test- und Dokumentarfilmen hergestellt werden. "Below the Surface" ist einer der Arbeitstitel dieses Filmprojekts, dessen Realisierung noch bis in das Jahr 1946 verfolgt wird, aber nie zustande kommt.

Noch kurz vor Kriegsende macht sich Paul Falkenberg selbständig als "Producer and writer in my own company - E.D. Films", wie er in einem Lebenslauf aus dem Jahr 1946 notiert. [4] Falkenbergs Firma "Educational Documentary Films" produziert im Auftrag von politischen Institutionen, karitativen Stiftungen und kulturellen Organisationen Dokumentarfilme. Zahlreiche dieser Filme produziert Falkenberg ab 1945 für jüdische Hilfsorganisationen und zionistische Institutionen. Es sind "Fundraiser", also Filme, die zu Geldspenden aufrufen, über die Lage der Displaced Persons in Deutschland, über deren Auswanderung nach Palästina, über die Errichtung des jüdischen Staates Israel und die Probleme seines Aufbaus.

"Bauleute einer Nation. National Labor Committee for Palestine zeigt Werden und Wirken der Histadrut im Film" titelt der "Aufbau", New Yorks große deutschsprachige jüdische Zeitung, einen ausführlichen Bericht von der Uraufführung des Films HISTADRUT. BUILDER OF A NATION im "Museum of Modern Art." [5] Unter Beratung des Gewerkschaftsfunktionärs Samuel Kurland hat Falkenberg einen Kompilationsfilm montiert und getextet, der ein enthusiastisches Bild der Histadrut-Bewegung beim Aufbau des jüdischen Gemeinwesens zeigt. "Es ist das Epos einer heroischen Aufbauarbeit, die dem Mythos von der Unproduktivität der Juden ein für allemal ein Ende machen wird. Und noch mehr: er widerlegt aufs Eindringlichste die von den Antisemiten aller Länder immer wiederholte Legende, daß der Jude keine Verbundenheit mit der Mutter Erde kennt. Wir sehen die strotzenden Felder und Fluren des jüdischen Landes, seine Haine und Gärten. Wir beobachten jüdische Jugend, sonnengebräunte Chalutzim, die mit Hingabe die schwere Landarbeit verrichten. Wir wandeln bewundernd durch die modernen Städte Palästinas. (...) Und mit Stolz blicken wir auf die Bilder der jüdischen jungen Männer und Mädchen, die mit der Waffe in der Hand gegen den Menschenfeind kämpfen." [6]

Die Musik zu diesem Film hat Karol Rathaus komponiert, der auch die Musik für Falkenbergs zweiten Film für die Histadrut GATEWAY TO FREEDOM aus dem Jahr 1946 schuf. Weitere Filme von Falkenberg für die Histadrut sind DESIGN FOR ISRAEL (1950), WHERE THE FUTURE BEGINS (1951) und THE AGE OF ACHIEVEMENT (1953).

Im Auftrag des "American Jewish Joint Distribution Committee" in New York, kurz JDC oder "Joint" genannt, produziert Falkenberg von 1947-1962 insgesamt sechs Filme. Das JDC, eine 1914 gegründete jüdisch-amerikanische Übersee-Wohlfahrtsorganisation, ist die größte und finanzstärkste Hilfsorganisation, der nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen die Aufgabe zufällt, die Versorgung der Holocaust-Überlebenden in den Displaced Persons Camps in Europa, vor allem in Deutschland, zu organisieren und ihre Auswanderung vor allem in das Britische Mandatsgebiet Palästina, später nach Israel zu unterstützen. Die Finanzierung dieser Aufgaben kann nur durch große Spendenaktionen zustande kommen. In diesem Zusammenhang werden zahlreiche "Fundraiser"-Filme produziert.

REPORT ON THE LIVING, Falkenbergs erster "Fundraiser" für das JDC, entsteht 1947. Dieser 25 Minuten lange Kompilationsfilm wird gleichzeitig in drei Sprachen - Englisch, Jiddisch und Spanisch - hergestellt und vom JDC für Veranstaltungen zur Mobilisierung von Spendenbereitschaft offeriert. "'Report on the Living', a 16-mm. documentary film record on the post-war conditions of '1,500,000 Jewish survivors of Nazism in Europe', made during a recent trip by Edward M. M. Warburg, chairman of the Joint Distribution Committee, American agency for aiding Jewish survivors abroad, is now available for showing to community groups (...). Mr. Warburg narrates the film, which is almost entirely composed of footage photographed for the J.D.C. in Poland, Hungary, Czechoslovakia, France, Italy, Austria and Germany. Paul Falkenberg produced and directed the picture." [7] Damit umschreibt diese kurze Notiz genau das, worin Falkenbergs Arbeit bestand: Aus Footage, welches über die Befreiung der Konzentrationslager durch Soldaten des "US-Army Signal Corps" ausgehend über das Schicksal der Überlebenden des Holocaust gedreht wurde, Filme, die einer Dramaturgie folgen, zu montieren, mit Off-Kommentaren zu versehen und Musik einzusetzen. Das waren Aufgaben, denen die Berufserfahrungen des gestandenen Cutters freilich zugute kommen mußten. [8]

Die Kameramänner des "US-Army Signal Corps" haben die Überlebenden des Holocaust nach ihrer Befreiung aus den Konzentrationslagern auf ihrem Weg erst in die DP Camps und dann bei der Auswanderung nach Palästina resp. Israel begleitet. Im Zentrum dieser Filme von Falkenberg stehen mithin Bilder von Alltagssituationen in den DP Camps, von den Vorbereitungen auf ein Leben im jüdischen Gemeinwesen, dem "Jischuw", sowie von Abfahrten und Ankünften, von Transporten auf Lastwagen, Eisenbahnzügen, Schiffen und schließlich Bilder vom Start in ein Leben unter neuen Bedingungen im britischen Mandatsgebiet von Palästina resp. Israel.

Nach REPORT ON THE LIVING hat Falkenberg für das JDC fünf weitere Filme hergestellt: THE FUTURE CAN BE THEIRS (1948), A DAY OF DELIVERANCE (1949), REPORT FROM ISRAEL (1950), FORSAKE ME NOT (1959) und SECRET JOURNEY. THE STORY OF TODAY'S IMMIGRANTS (1962).

Insgesamt sind es 24 Filme für jüdische Hilfsorganisationen und zionistische Institutionen, deren credits Paul Falkenberg als Produzenten, Regisseur, Autor und/oder Cutter nennen. Fast alle Filme sind Kompilationsfilme, für die allenfalls gleich einer Rahmenhandlung der Auftritt eines Kommentators neu gedreht wurde. [9]

Einhergehend mit dem naheliegenden praktischen Zweck - dem Fundraising - verfolgen diese Filme durchaus auch eine Botschaft. Sie verbreiten so etwas wie einen repressiven Optimismus. Sie setzen die Gegenwart massiv unter Druck um einer besseren Zukunft willen mit den Bildern des Schreckens von einst. Falkenberg montiert Bilder, schafft Gegenüberstellungen. Bilder vom Ende einer Vergangenheit, von der Befreiung aus den Vernichtungslagern, werden konfrontiert mit einer Gegenwart in einem Niemandsland, in der "Displaced Society", zwischen Entsetzen und Hoffnung. Sie werden konfrontiert mit einer Gegenwart als einer Zwischenzeit, welche die Zeichen einer Zukunft erblicken läßt, die für ein unversehrtes Leben der Nachgeborenen optiert. Man nennt so etwas eine Perspektive. Die Präsenz von Kindern in diesen Filmen, immer wieder in Szene gesetzt in den Bildern und Kommentaren, macht dies überaus deutlich. Dies gilt besonders für Falkenbergs Filme für das JDC.

Kein Kompilationsfilm ist ASSIGNMENT TEL AVIV aus dem Jahr 1947, produziert von Falkenberg für den "United Palestine Appeal", einer zionistischen Organisation in New York. Dieser Film, eine Mischung aus Travelogue und Docudrama, zeigt den Start einer jungen Einwandererfamilie, Kurt Pepperman aus Frankfurt am Main und seine Frau Leah aus Prag, in Tel Aviv. Diesen Farbfilm hat Lasar Dunner fotografiert, ein Kameramann, der mit Falkenberg oft zusammengearbeitet hat.

Den Spielfilm-Fundraiser MORE THAN DEFENSE von 1951 dreht Falkenberg für die jüdischen Schutzorganisationen "Joint Defence Appeal", "American Jewish Committee" und "Anti Defamation League", ein in Gestalt einer Spielfilmhandlung inszenierter Aufruf gegen Antisemitismus. Für den "Jüdischen Nationalfond", der "Keren Kaymet Le-Israel" entstehen in Zusammenarbeit mit Falkenberg und Lasar Dunner, einem Emigranten aus Nürnberg, vier Filme: A STATE IS BORN (1949), A STATE IN ACTION (1950), HILL IN JUDEA. THE STORY OF NEVE ILAN (1952). Die Filme A LETTER FROM PALESTINE (1945), A TUFT OF GRASS (1951) und HANDS OF THE BUILDERS (1955) werden von Falkenberg im Auftrag zionistischer wie religiöser Frauenorganisationen produziert. Diese Filme berichten über die Arbeit dieser Organisationen ebenso wie auch der Film des "Jüdischen Nationalfonds" IF I FORGET THEE (1949). Die letzten Filme, die Falkenberg für eine jüdische Organisation, den "United Jewish Appeal" produziert, sind FOOTHOLD IN THE DESERT (1963), TELEX FROM GENEVA (1965) und CHILDREN OF THE EXODUS (1967). Der letztgenannte Film macht uns in Interviews bekannt mit den Lebensgeschichten einiger Israelis im Jahr 1967, welche am 1. Juli 1947, also 20 Jahre zuvor, als DP-Kinder auf einem Eisenbahntransport in München auf einer Fotografie festgehalten worden sind.

Zwei politische Dokumentarfilme hat Falkenberg in ganz anderen Zusammenhängen produziert. SPAIN IN EXILE (1946), Regie G. Zuniga, porträtiert das "Joined Antifascist Refugee Committee" in seiner Arbeit nach dem Spanischen Bürgerkrieg. Den Film CLEARING THE WAY hat Falkenberg 1948 für die UNO produziert. Unter der Regie von Hanuš Burger, der Mitarbeit am Drehbuch von Leo Mittler und mit der Musik von Karol Rathaus ist ein Film entstanden, der die Planungen für den Bau des neuen "United Nations Headquarters" am New Yorker East River zeigt. [10]

Diese politischen Dokumentarfilme Falkenbergs sind alle in Vergessenheit geraten. Es lag freilich an einer gewissen "Unmittelbarkeit" dieser Filme, die als "Fundraiser" ihren aufklärerischen Impetus einem Pragmatismus unterordneten. So schienen sie, von einem "Verfallsdatum" gezeichnet, als erledigt zu gelten, wären sie nicht von einem der ganz großen Cutter des Kinos montiert worden. So werden diese Filme als Beispiele außergewöhnlich gut montierter Kompilationsfilme in der Geschichte des Dokumentarfilms einen Platz einnehmen.

Schon seit 1950, parallel zu seiner Arbeit an den Dokumentarfilmen zur Zeitgeschichte, wendet sich Paul Falkenberg vor allem Filmprojekten über Künstler, Kunst und Kunstausstellungen zu. Diesen Projekten gelten seine Lebens- und Arbeitsjahre bis zu seinem Tod am 13. Januar 1986.


Der Text ist erschienen in: Filmexil, Nr. 8, November 1996, S. 45-50.


  1. Elisabeth Dickinson an Paul Falkenberg und Edward Keller: "Thank you for letting us see EASY MILLIONS. We do not feel, however, that it is quite unusual enough in theme to submit at the present time. Please feel free to give the story to another agent who may feel more enthusiastic than we." Sammlung Paul Kohner im Archiv der Stiftung Deutsche Kinemathek, Berlin.
  2. Vgl. Luis Buñuel, Mein letzter Seufzer. Erinnerungen (Königstein/Ts.: Athenäum, 1983), S. 170ff.
  3. Vgl. Agreement vom 15.12.1943 und Brief vom 27.12.1943, im Paul Falkenberg Nachlaß, Archiv der Stiftung Deutsche Kinemathek, Berlin.
  4. Vgl. Paul Falkenberg, Personal Record, im Archiv des American Jewish Joint Distribution Committee, New York.
  5. r.d., "Bauleute einer Nation. National Labor Committe for Palestine zeigt Werden und Wirken der Histadrut im Film", in: Aufbau (18.5.1945).
  6. ebenda.
  7. N.N., "Plight of Jews in Film. J.D.C. Offers 'Report on the Living' to Community Groups", in: New York Times (23.4.1947).
  8. Paul Falkenberg hatte bereits Erfahrungen mit Dokumentarfilmen im Auftrag jüdischer Organisationen machen können. Bereits 1928/29 führte Falkenberg Regie bei dem Kurzfilm (724 m) BUNDESTAG im Auftrag des Deutsch-jüdischen Wanderbunds Kameraden, Ortsgruppe Berlin. 1938 war Falkenberg beteiligt an der Produktion eines jiddischsprachigen Dokumentarfilms des American Jewish Joint Distribution Committee, von dem eine Version unter dem Titel W WALCE O ZDROWIE / FIGHTING FOR HEALTH im Steven Spielberg Jewish Film Archive in Jerusalem erhalten ist. Unter der Regie des polnischen Regisseurs Leon Jeannot stellt dieser Film die Arbeit von TOZ, einer vom JDC subventionierten Gesundheitsorganisation für polnische Juden, vor.
  9. Einige dieser Filme konnten nur "nach Aktenlage" ermittelt werden, da keine Filmkopie nachweisbar ist. Die meisten erhaltenen Kopien dieser Filme werden aufbewahrt in zwei Archiven, im "Steven Spielberg Jewish Film Archive" an der Hebrew University in Jerusalem und im "National Center for Jewish Film" an der Brandeis University in Waltham bei Boston.
  10. Zu den politischen und zeitgeschichtlichen Dokumentarfilmen Falkenbergs zählen noch einige Filme, die er im Auftrag von amerikanischen Gesundheits-, Bildungs- und anderer Hilfsorganisationen hergestellt hat, sowie weitere Dokumentarfilme, die alle nicht im Zusammenhang jüdischer Organisationen oder israelischer Institutionen produziert worden sind.