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Die Welt neu zusammenfügen
Paul Falkenbergs Filme einer "Displaced Society"
Von Ronny Loewy
Im September 1938 emigriert der Berliner Film-Cutter Paul Victor Falkenberg
zusammen mit seiner Frau Alice, geborene Hirsekorn, von Beruf Fotografin,
aus Frankreich in die USA. Die USA sind die zweite Station der Falkenbergs
im Exil. Bereits nach einem Arbeitsaufenthalt in Paris 1932/33 sind
die Falkenbergs, beide aus jüdischem Haus, nach der Machtübernahme
der Nationalsozialisten nicht mehr nach Deutschland zurückgekehrt,
sieht man einmal ab von zwei kurzen Reisen aus familiären Gründen.
1938 sind für Paul Falkenberg die Voraussetzungen für eine
Fortsetzung seiner erfolgreichen Karriere als Cutter nunmehr in Los
Angeles durchaus gegeben. Falkenberg, geboren am 26. Oktober 1903, ist
34 Jahre alt und kann eine respektable Anzahl international erfolgreicher
deutscher und französischer Filme vorzeigen, an deren Entstehung
er meist als Cutter beteiligt ist. Falkenberg hat Filme von Georg Wilhelm
Pabst, Arnold Fanck, Richard Oswald, Alexis Granowsky, Fedor Ozep geschnitten.
Einige Filme, vor allem M (1931) von Fritz Lang und VAMPIRE (1932) von
Carl Theodor Dreyer sind außerdem in den USA bekannt und geschätzt.
Aber Falkenberg bringt es nicht sehr weit in Los Angeles. Für nur
einige Monate steht er bei der Twentieth Century Fox 1941 unter Vertrag
als "dialogue director" und "technical director".
Diese beiden "director"-Titel werden von keiner Branchengewerkschaft
geschützt. Hingegen wacht die "Motion Picture Film Editors",
eine Kombination aus Gewerkschafts- und Standesvertretung, darüber,
daß die Studios nur etablierte Mitglieder ihrer Organisation als
Cutter engagieren dürfen und diese entsprechend in den Filmen credits
bekommen. Die einzige nachweisbare Nennung Paul Falkenbergs in einem
Film der Twentieth Century Fox ist die eines "supervisors"
in dem Antinazifilm THE MAN
I MARRIED von Irving Pichel aus dem Jahr 1940.
Der in Hollywood erzwungenermaßen meist erwerbslose Paul Falkenberg
ist vor allem in den Jahren 1940-1941 auf finanzielle Zuwendungen vom
"European Film Fund" angewiesen, einer Hilfsorganisation,
die seit 1938 verfolgten Filmschaffenden und Schriftstellern zur Flucht
aus Europa verhilft, sowie Emigranten, die in den USA in Geldnot geraten
sind, mit finanziellen Zuwendungen und Krediten unterstützt oder
ihnen Arbeitsverträge vermittelt. Der Filmagent Paul Kohner ist
die treibende Figur dieser Hilfsorganisation, als deren Präsident
Ernst Lubitsch fungiert. Auch als Klient der Agentur von Paul Kohner
hofft Falkenberg, an Verträge mit Filmstudios zu kommen. Ende 1941,
wie ein Brief der "Dickinson Agency" vom 26. November belegt
[1], versucht Falkenberg mit einer Filmstory "Easy
Millions", die er zusammen mit Edward Keller geschrieben hat, ins
Geschäft zu kommen, allerdings ohne Erfolg.
Noch Ende 1941 übersiedeln Falkenberg und seine Frau nach New York,
da Paul Falkenberg von Luis Buñuel am "Museum of Modern
Art" für das "Office of Inter-American Affairs"
als Cutter und Autor engagiert worden ist. Dort arbeitet Falkenberg
zusammen mit Buñuel an der "Art-Film Library", die
von Iris Barry geleitet wird, an der Herstellung von spanisch- und portugiesischsprachigen
Fassungen von US-amerikanischen Dokumentarfilmen für Lateinamerika.
Als "chief editor" dieses Projekts wird Buñuel 1942
entlassen, weil Salvador Dalí ihn als Kommunisten und Atheisten
denunziert hat. [2] Wie lange und in welchem Umfang
die Beschäftigung von Falkenberg am MOMA fortdauert, ist unklar.
Immer wieder versucht Falkenberg, Filmstories zu lancieren und zu verkaufen.
Mit Henrik Galeen zum Beispiel entwickelt er 1943 die Geschichte für
eine Neuverfilmung von "The Golem" für Fritz Lang. Über
einen Options-Vertrag kommt dieses Projekt nicht hinaus. [3]
In den Jahren 1944-1945 gehört Falkenberg zum "teaching staff"
des "Institute of Film Technique" am "City College"
von New York. Er wird fortan immer wieder an diversen Universitäten
unterrichten.
Durch die Unterstützung von Fritz Lang hofft Falkenberg 1945 mit
Max Horkheimer in Verbindung zu kommen, um in ein ambitioniertes Projekt
des "American Jewish Committee" zur Antisemitismus-Forschung
am "Institute of Social Research" einbezogen zu werden. In
der Folge des "Research Project on Anti-Semitism", welches
schon seit 1941 etabliert ist, sollen zu Forschungszwecken eine Reihe
von Test- und Dokumentarfilmen hergestellt werden. "Below the Surface"
ist einer der Arbeitstitel dieses Filmprojekts, dessen Realisierung
noch bis in das Jahr 1946 verfolgt wird, aber nie zustande kommt.
Noch kurz vor Kriegsende macht sich Paul Falkenberg selbständig
als "Producer and writer in my own company - E.D. Films",
wie er in einem Lebenslauf aus dem Jahr 1946 notiert. [4]
Falkenbergs Firma "Educational Documentary Films" produziert
im Auftrag von politischen Institutionen, karitativen Stiftungen und
kulturellen Organisationen Dokumentarfilme. Zahlreiche dieser Filme
produziert Falkenberg ab 1945 für jüdische Hilfsorganisationen
und zionistische Institutionen. Es sind "Fundraiser", also
Filme, die zu Geldspenden aufrufen, über die Lage der Displaced
Persons in Deutschland, über deren Auswanderung nach Palästina,
über die Errichtung des jüdischen Staates Israel und die Probleme
seines Aufbaus.
"Bauleute einer Nation. National Labor Committee for Palestine
zeigt Werden und Wirken der Histadrut im Film" titelt der "Aufbau",
New Yorks große deutschsprachige jüdische Zeitung, einen
ausführlichen Bericht von der Uraufführung des Films HISTADRUT.
BUILDER OF A NATION im "Museum of Modern Art." [5]
Unter Beratung des Gewerkschaftsfunktionärs Samuel Kurland hat
Falkenberg einen Kompilationsfilm montiert und getextet, der ein enthusiastisches
Bild der Histadrut-Bewegung beim Aufbau des jüdischen Gemeinwesens
zeigt. "Es ist das Epos einer heroischen Aufbauarbeit, die dem
Mythos von der Unproduktivität der Juden ein für allemal ein
Ende machen wird. Und noch mehr: er widerlegt aufs Eindringlichste die
von den Antisemiten aller Länder immer wiederholte Legende, daß
der Jude keine Verbundenheit mit der Mutter Erde kennt. Wir sehen die
strotzenden Felder und Fluren des jüdischen Landes, seine Haine
und Gärten. Wir beobachten jüdische Jugend, sonnengebräunte
Chalutzim, die mit Hingabe die schwere Landarbeit verrichten. Wir wandeln
bewundernd durch die modernen Städte Palästinas. (...) Und
mit Stolz blicken wir auf die Bilder der jüdischen jungen Männer
und Mädchen, die mit der Waffe in der Hand gegen den Menschenfeind
kämpfen." [6]
Die Musik zu diesem Film hat Karol Rathaus komponiert, der auch die
Musik für Falkenbergs zweiten Film für die Histadrut GATEWAY
TO FREEDOM aus dem Jahr 1946 schuf. Weitere Filme von Falkenberg
für die Histadrut sind DESIGN
FOR ISRAEL (1950), WHERE
THE FUTURE BEGINS (1951) und THE
AGE OF ACHIEVEMENT (1953).
Im Auftrag des "American Jewish Joint Distribution Committee"
in New York, kurz JDC oder "Joint" genannt, produziert Falkenberg
von 1947-1962 insgesamt sechs Filme. Das JDC, eine 1914 gegründete
jüdisch-amerikanische Übersee-Wohlfahrtsorganisation, ist
die größte und finanzstärkste Hilfsorganisation, der
nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Zusammenarbeit mit anderen
Organisationen die Aufgabe zufällt, die Versorgung der Holocaust-Überlebenden
in den Displaced Persons Camps in Europa, vor allem in Deutschland,
zu organisieren und ihre Auswanderung vor allem in das Britische Mandatsgebiet
Palästina, später nach Israel zu unterstützen. Die Finanzierung
dieser Aufgaben kann nur durch große Spendenaktionen zustande
kommen. In diesem Zusammenhang werden zahlreiche "Fundraiser"-Filme
produziert.
REPORT ON THE LIVING, Falkenbergs
erster "Fundraiser" für das JDC, entsteht 1947. Dieser
25 Minuten lange Kompilationsfilm wird gleichzeitig in drei Sprachen
- Englisch, Jiddisch und Spanisch - hergestellt und vom JDC für
Veranstaltungen zur Mobilisierung von Spendenbereitschaft offeriert.
"'Report on the Living', a 16-mm. documentary film record on the
post-war conditions of '1,500,000 Jewish survivors of Nazism in Europe',
made during a recent trip by Edward M. M. Warburg, chairman of the Joint
Distribution Committee, American agency for aiding Jewish survivors
abroad, is now available for showing to community groups (...). Mr.
Warburg narrates the film, which is almost entirely composed of footage
photographed for the J.D.C. in Poland, Hungary, Czechoslovakia, France,
Italy, Austria and Germany. Paul Falkenberg produced and directed the
picture." [7] Damit umschreibt diese kurze
Notiz genau das, worin Falkenbergs Arbeit bestand: Aus Footage, welches
über die Befreiung der Konzentrationslager durch Soldaten des "US-Army
Signal Corps" ausgehend über das Schicksal der Überlebenden
des Holocaust gedreht wurde, Filme, die einer Dramaturgie folgen, zu
montieren, mit Off-Kommentaren zu versehen und Musik einzusetzen. Das
waren Aufgaben, denen die Berufserfahrungen des gestandenen Cutters
freilich zugute kommen mußten. [8]
Die Kameramänner des "US-Army Signal Corps" haben die
Überlebenden des Holocaust nach ihrer Befreiung aus den Konzentrationslagern
auf ihrem Weg erst in die DP Camps und dann bei der Auswanderung nach
Palästina resp. Israel begleitet. Im Zentrum dieser Filme von Falkenberg
stehen mithin Bilder von Alltagssituationen in den DP Camps, von den
Vorbereitungen auf ein Leben im jüdischen Gemeinwesen, dem "Jischuw",
sowie von Abfahrten und Ankünften, von Transporten auf Lastwagen,
Eisenbahnzügen, Schiffen und schließlich Bilder vom Start
in ein Leben unter neuen Bedingungen im britischen Mandatsgebiet von
Palästina resp. Israel.
Nach REPORT ON THE LIVING hat Falkenberg für das JDC fünf
weitere Filme hergestellt: THE
FUTURE CAN BE THEIRS (1948), A
DAY OF DELIVERANCE (1949), REPORT
FROM ISRAEL (1950), FORSAKE
ME NOT (1959) und SECRET
JOURNEY. THE STORY OF TODAY'S IMMIGRANTS (1962).
Insgesamt sind es 24 Filme für jüdische Hilfsorganisationen
und zionistische Institutionen, deren credits Paul Falkenberg als Produzenten,
Regisseur, Autor und/oder Cutter nennen. Fast alle Filme sind Kompilationsfilme,
für die allenfalls gleich einer Rahmenhandlung der Auftritt eines
Kommentators neu gedreht wurde. [9]
Einhergehend mit dem naheliegenden praktischen Zweck - dem Fundraising
- verfolgen diese Filme durchaus auch eine Botschaft. Sie verbreiten
so etwas wie einen repressiven Optimismus. Sie setzen die Gegenwart
massiv unter Druck um einer besseren Zukunft willen mit den Bildern
des Schreckens von einst. Falkenberg montiert Bilder, schafft Gegenüberstellungen.
Bilder vom Ende einer Vergangenheit, von der Befreiung aus den Vernichtungslagern,
werden konfrontiert mit einer Gegenwart in einem Niemandsland, in der
"Displaced Society", zwischen Entsetzen und Hoffnung. Sie
werden konfrontiert mit einer Gegenwart als einer Zwischenzeit, welche
die Zeichen einer Zukunft erblicken läßt, die für ein
unversehrtes Leben der Nachgeborenen optiert. Man nennt so etwas eine
Perspektive. Die Präsenz von Kindern in diesen Filmen, immer wieder
in Szene gesetzt in den Bildern und Kommentaren, macht dies überaus
deutlich. Dies gilt besonders für Falkenbergs Filme für das
JDC.
Kein Kompilationsfilm ist ASSIGNMENT
TEL AVIV aus dem Jahr 1947, produziert von Falkenberg für den
"United Palestine Appeal", einer zionistischen Organisation
in New York. Dieser Film, eine Mischung aus Travelogue und Docudrama,
zeigt den Start einer jungen Einwandererfamilie, Kurt Pepperman aus
Frankfurt am Main und seine Frau Leah aus Prag, in Tel Aviv. Diesen
Farbfilm hat Lasar Dunner fotografiert, ein Kameramann, der mit Falkenberg
oft zusammengearbeitet hat.
Den Spielfilm-Fundraiser MORE
THAN DEFENSE von 1951 dreht Falkenberg für die jüdischen
Schutzorganisationen "Joint Defence Appeal", "American
Jewish Committee" und "Anti Defamation League", ein in
Gestalt einer Spielfilmhandlung inszenierter Aufruf gegen Antisemitismus.
Für den "Jüdischen Nationalfond", der "Keren
Kaymet Le-Israel" entstehen in Zusammenarbeit mit Falkenberg und
Lasar Dunner, einem Emigranten aus Nürnberg, vier Filme: A
STATE IS BORN (1949), A
STATE IN ACTION (1950), HILL
IN JUDEA. THE STORY OF NEVE ILAN (1952). Die Filme A
LETTER FROM PALESTINE (1945), A
TUFT OF GRASS (1951) und HANDS
OF THE BUILDERS (1955) werden von Falkenberg im Auftrag zionistischer
wie religiöser Frauenorganisationen produziert. Diese Filme berichten
über die Arbeit dieser Organisationen ebenso wie auch der Film
des "Jüdischen Nationalfonds" IF
I FORGET THEE (1949). Die letzten Filme, die Falkenberg für
eine jüdische Organisation, den "United Jewish Appeal"
produziert, sind FOOTHOLD IN
THE DESERT (1963), TELEX
FROM GENEVA (1965) und CHILDREN
OF THE EXODUS (1967). Der letztgenannte Film macht uns in Interviews
bekannt mit den Lebensgeschichten einiger Israelis im Jahr 1967, welche
am 1. Juli 1947, also 20 Jahre zuvor, als DP-Kinder auf einem Eisenbahntransport
in München auf einer Fotografie festgehalten worden sind.
Zwei politische Dokumentarfilme hat Falkenberg in ganz anderen Zusammenhängen
produziert. SPAIN IN EXILE
(1946), Regie G. Zuniga, porträtiert das "Joined Antifascist
Refugee Committee" in seiner Arbeit nach dem Spanischen Bürgerkrieg.
Den Film CLEARING THE WAY
hat Falkenberg 1948 für die UNO produziert. Unter der Regie von
Hanuš Burger, der Mitarbeit am Drehbuch von Leo Mittler und mit der
Musik von Karol Rathaus ist ein Film entstanden, der die Planungen für
den Bau des neuen "United Nations Headquarters" am New Yorker
East River zeigt. [10]
Diese politischen Dokumentarfilme Falkenbergs sind alle in Vergessenheit
geraten. Es lag freilich an einer gewissen "Unmittelbarkeit"
dieser Filme, die als "Fundraiser" ihren aufklärerischen
Impetus einem Pragmatismus unterordneten. So schienen sie, von einem
"Verfallsdatum" gezeichnet, als erledigt zu gelten, wären
sie nicht von einem der ganz großen Cutter des Kinos montiert
worden. So werden diese Filme als Beispiele außergewöhnlich
gut montierter Kompilationsfilme in der Geschichte des Dokumentarfilms
einen Platz einnehmen.
Schon seit 1950, parallel zu seiner Arbeit an den Dokumentarfilmen zur
Zeitgeschichte, wendet sich Paul Falkenberg vor allem Filmprojekten
über Künstler, Kunst und Kunstausstellungen zu. Diesen Projekten
gelten seine Lebens- und Arbeitsjahre bis zu seinem Tod am 13. Januar
1986.
Der Text ist erschienen in:
Filmexil, Nr. 8, November 1996, S. 45-50.
- Elisabeth Dickinson an Paul Falkenberg und Edward
Keller: "Thank you for letting us see EASY MILLIONS. We do not
feel, however, that it is quite unusual enough in theme to submit
at the present time. Please feel free to give the story to another
agent who may feel more enthusiastic than we." Sammlung Paul
Kohner im Archiv der Stiftung Deutsche Kinemathek, Berlin.
- Vgl. Luis Buñuel, Mein letzter Seufzer.
Erinnerungen (Königstein/Ts.: Athenäum, 1983), S. 170ff.
- Vgl. Agreement vom 15.12.1943 und Brief vom 27.12.1943,
im Paul Falkenberg Nachlaß, Archiv der Stiftung Deutsche Kinemathek,
Berlin.
- Vgl. Paul Falkenberg, Personal Record, im Archiv
des American Jewish Joint Distribution Committee, New York.
- r.d., "Bauleute einer Nation. National Labor
Committe for Palestine zeigt Werden und Wirken der Histadrut im Film",
in: Aufbau (18.5.1945).
- ebenda.
- N.N., "Plight of Jews in Film. J.D.C. Offers
'Report on the Living' to Community Groups", in: New York Times
(23.4.1947).
- Paul Falkenberg hatte bereits Erfahrungen mit
Dokumentarfilmen im Auftrag jüdischer Organisationen machen können.
Bereits 1928/29 führte Falkenberg Regie bei dem Kurzfilm (724
m) BUNDESTAG im Auftrag des Deutsch-jüdischen Wanderbunds Kameraden,
Ortsgruppe Berlin. 1938 war Falkenberg beteiligt an der Produktion
eines jiddischsprachigen Dokumentarfilms des American Jewish Joint
Distribution Committee, von dem eine Version unter dem Titel W WALCE
O ZDROWIE / FIGHTING FOR HEALTH im Steven Spielberg Jewish Film Archive
in Jerusalem erhalten ist. Unter der Regie des polnischen Regisseurs
Leon Jeannot stellt dieser Film die Arbeit von TOZ, einer vom JDC
subventionierten Gesundheitsorganisation für polnische Juden,
vor.
- Einige dieser Filme konnten nur "nach Aktenlage"
ermittelt werden, da keine Filmkopie nachweisbar ist. Die meisten
erhaltenen Kopien dieser Filme werden aufbewahrt in zwei Archiven,
im "Steven Spielberg Jewish Film Archive" an der Hebrew
University in Jerusalem und im "National Center for Jewish Film"
an der Brandeis University in Waltham bei Boston.
- Zu den politischen und zeitgeschichtlichen Dokumentarfilmen
Falkenbergs zählen noch einige Filme, die er im Auftrag von amerikanischen
Gesundheits-, Bildungs- und anderer Hilfsorganisationen hergestellt
hat, sowie weitere Dokumentarfilme, die alle nicht im Zusammenhang
jüdischer Organisationen oder israelischer Institutionen produziert
worden sind.
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