Cinematographie des Holocaust Dokumentation und Nachweis von filmischen Zeugnissen. Ein Projekt des Fritz Bauer Instituts, Frankfurt am Main Diese neunte Internet-Edition (Juli 2006) enthält aus der Datenbank des Projekts Cinematographie des Holocaust insgesamt Informationen zu 1.731 Filmen. Der Korpus umfaßt vorrangig Filme in englischer Sprache (aus den Ländern USA, Israel u.a.). Hinzu kommt eine Querschnitt-Auswahl von relevanten Filmen aus Deutschland vor 1945, der BRD, der DDR, Frankreich, Italien u.a. Die Kriterien für einen Querschnitt gelten dem Versuch, die diversen Formen und Genres repräsentativ auf die Filmauswahl zu verteilen. Die Filmauswahl umfaßt Lang- und Kurzfilme, Spielfilme und Dokumentarfilme, Kino- und TV-Produktionen, Wochenschauen, US Army Signal Corps Newsreels, Fundraiser u.a. Die Querschnitt-Auswahl folgt somit nicht einem Qualitäts- oder Bedeutungsrating, welches einer Kanonisierung gleichkäme. Die Datenbank ist weitgehend zweisprachig - Englisch und Deutsch - angelegt. Die Zweisprachigkeit bezieht sich auf alle formalen Filmdaten. Außerdem sind in vielen Fällen Abstracts bzw. Synopsen in beiden Sprachen vorhanden. Alle anderen Informationen und Texte, z.B. die umfangreichen Einstellungsprotokolle, liegen entweder auf Deutsch oder Englisch vor. Neben der Freitextrecherche kann die Datenbank nach Filmtiteln, Personennamen und Körperschaften abgefragt werden. Außerdem sind die Filme über Sachschlagwörter erschlossen, die einem Thesaurus entnommen sind, der zu Nationalsozialismus und Holocaust entwickelt wird. |
|
Cinematographie des Holocaust.
Dokumentation und Nachweis von filmischen Zeugnissen In Zusammenarbeit mit: CineGraph. Hamburgisches Centrum für Filmforschung, Hamburg; Deutsches Filminstitut - DIF, Frankfurt am Main; Deutsches Filmmuseum, Frankfurt am Main Mit Unterstützung von: Bundesarchiv - Filmarchiv, Berlin; Steven Spielberg Jewish Film Archive, Jerusalem Projektleitung:
Ronny Loewy (Deutsches Filmmuseum) Projektförderung: Hoechst AG, Frankfurt am Main; DEFA Stiftung, Berlin Kontakt: r.loewy@fritz-bauer-institut.de © 2000-2006, Fritz Bauer Institut. Stiftung bürgerlichen Rechts |