Staff |
Editor: Marion Keller (Chefredaktion);
Production manager: Paul Schmidt;
Location manager: Fritz Anton, Max Jaap;
Camera: Heinz Jaworsky (Für Folge, nicht nachgewiesen für Beitrag), [Herr] Ammer (Für Folge, nicht nachgewiesen für Beitrag), Erwin Anders (Für Folge, nicht nachgewiesen für Beitrag), Erich Barthel (Für Folge, nicht nachgewiesen für Beitrag), Harry Bremer (Für Folge, nicht nachgewiesen für Beitrag), Walter Fehdmer (Für Folge, nicht nachgewiesen für Beitrag), Richard Groschopp (Für Folge, nicht nachgewiesen für Beitrag), Erich Nitzschmann (Für Folge, nicht nachgewiesen für Beitrag), Fritz Rudolph (Für Folge, nicht nachgewiesen für Beitrag);
Editing: Ella Ensink;
Sound: Heinz Reusch |
Bibliography |
- Jordan, Günter: "Der Augenzeuge", Schwarzweiß und Farbe. DEFA-Dokumentarfilme 1946-92, Jordan, Günter / Schenk, Ralf (Red.); Filmmuseum Potsdam (Hg.), Berlin: Jovis, 1996
- Gröschel, Jutta: Die Deutschlandpolitik der vier Grossmächte in der Berichterstattung der deutschen Wochenschauen 1945-1949. Ein Beitrag zur Diskussion um den Film als historische Quelle, Beiträge zur Kommunikationsgeschichte, Bd. 5, Sösemann, Bernd (Hg.), Berlin: De Gruyter, 1997 |
Contents (detailed) |
Beitrag 4, Einstellungsprotokoll (- m):
- 000,0 Aufblende
- 000,3 Titel: „Kriegsverbrecher- / Prozeß / in Görlitz“
- 001,8 Albumseite aus Karton, darauf Porträtfoto Bruno Malitz in Uniform mit Hakenkreuz-Armbinde, beschriftet: "DR. BRUNO MALITZ / ehemaliger Kreisleiter der NSDAP Görlitz / aufgenommen im Jahre 1941" (Detail)
- 004,6 Albumseite aus Karton, darauf Porträtfoto Hans Meinshausen, beschriftet "DR. HANS MEINSHAUSEN/ ehemaliger Oberbürgermeister von Görlitz / aufgenommen 1934." (Detail)
- 008,0 Meinshausen, mit Spitzbart, Brille, Hut (groß)
- 009,1 Malitz, mit Landsermütze, hochgeschlagenem Kragen (groß)
- 010,3 Görlitz. Jüdischer Friedhof an Biesnitzer Straße, verschneit. Vier Männer in Wintermänteln, ganz rechts Meinshausen. In linker unterer Bildecke aufgereiht auf Boden rund 50 menschliche Schädel, dahinter vier Schädel auf einem Brett, vermutl. Überreste von Häftlingen des Außenlagers Biesnitzer Grund des Konzentrationslagers Groß-Rosen (halbtotal, Schwenk nach links)
- 011,5 Vier stark beschädigte menschliche Schädel mit Verwesungsresten auf Brett, behandschuhte Hand mit Stöckchen auf Einschußlöcher weisend (nah)
- 013,5 Görlitz. Stadthalle. Fünf Richter betreten Saal u. nehmen Plätze auf Podium ein (total, Schwenk nach links)
- 017,9 Malitz, links im Bild, im Gespräch mit Verteidiger, rechts im Bild (nah)
- 020,8 Pressebank, schreibende Journalisten (halbnah)
- 021,8 Drei Männer (Zeugen?), in Reihe sitzend, Arm auf Krücke stützend. Im Hintergrund Publikum (halbnah)
- 022,9 Malitz (nah)
- 025,0 Stadthalle. Gericht: Richter, Angeklagte, Verteidiger, Protokollantinnen u.a. In unterer Bildhälfte Publikum im verdunkelten Saal. Aufsicht, Perspektive von erhöhtem Standpunkt an Rückseite des Saales aus (weit)
- 026,9 Richtertisch (total)
- 028,2 Vorsitzender Richter, sprechend (nah)
- 030,2-030,8 Abblende
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Tonprotokoll (- m):
Gesamter Beitrag mit Musik. Sprecher.
- 002,4 Sprecher: "Zwei Photographien aus der Zeit des 'Tausenjährigen Reiches': Doktor Bruno Malitz, damals Kreisleiter von Görlitz, und Oberbürgermeister Doktor Hans Meinshausen, beide angeklagt wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit"
- 008,8 Sprecher: "Lokaltermin an dem ehemaligen KZ-Lager Biesnitz-Grund bei Görlitz. Diese Einschüsse an den Schädeln sind einer der Schuldbeweise für die beiden faschistischen Verbrecher, deren öffentlicher Prozeß in der Stadthalle von Görlitz unter größter Anteilnahme der Bevölkerung stattfand"
- 016,9-029,7 Sprecher: "Die Görlitzer hatten ja am eigenen Leibe die unmenschlichen Methoden der Angeklagten kennen gelernt, als sie zwangsweise aus der Stadt evakuiert wurden, nur um die militärischen Operationen der Faschisten zu stützen. Auch ein Selbstmordversuch von Meinshausen kann jetzt den Ablauf dieses sensationellen Prozesses nicht hemmen. Die beiden Naziverbrecher, die vor kurzem noch in der Westzone amtierten und von den Amerikanern ausgeliefert wurden, leugneten jede Verantwortung für ihre Taten. Das Urteil lautete: Todesstrafe"
Lt. Kopie Bundesarchiv - Filmarchiv, Berlin |