Dates |
- 26 Oct 1989: Censor, GDR (MfK) Nr. 31489 - 05 Jan 1990: Premiere, Babelsberg (Thalia) - 06 Jan 1990: Release date, Potsdam (Studiofilmtheater Melodie) - 12 Jan 1990: Release date, Babelsberg (Thalia) - 11 Feb 1990: First run, GFR, Berlin/West (40. Internationale Filmfestspiele, Arsenal, 20. Internationales Forum des Jungen Films) - 18 Feb 1990: First broadcast, Fernsehen der DDR |
Bibliography |
- Zimmerling, Ingeborg: , in: Filmspiegel (Berlin/Ost), Nr. 24, 1989
- Thalheim, Hendrik: , in: Für Dich, 51/89, 1989
- Bossdorf, Jacqueline: "Die Aussage: Aber sie haben mich doch selber so gemacht. (Gespräch mit dem Regisseur Roland Steiner)", in: Freiheit (Halle), 28.11.1989
- Madeja, Falk: "Ein gefährliches Thema? (Gespräch mit dem Regisseur Roland Steiner)", 15.12.1989
- Schulz, Günter / Fitzek, Silke / Hackbarth, Doris / Barndt, Götz / Wiehring von Wendrin, Lydia (Red.): Filmobibliografischer Jahresbericht 1989, Filmwissenschaftliche Bibliothek, Bundesarchiv - Filmarchiv (Hg.), in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Film und Fernsehen 'Konrad Wolf', 1993
- Schieber, Elke: "Im Dämmerlicht der Perestroika", Schwarzweiß und Farbe. DEFA-Dokumentarfilme 1946-92, Jordan, Günter / Schenk, Ralf (Red.), Filmmuseum Potsdam (Hg.), Berlin: Jovis, 1996 |
Contents (detailed) |
Einstellungsprotokoll:
Rolle 1:
- Dämmerung, Zoom zurück von einem Schornstein über einen Parkplatz
- Vorspann
- (Totale) Kerzen im Freien, Jugendliche ("Grufties"), Gesichter (nah)
- Volkspolizisten im Fußballstadion
- Westdeutsche gröhlende Fans
- Handgreifliche Szenen zwischen den Fans und der Volkspolizei
- Handkamera durch eine etwas heruntergekommene Wohnung, Gitarre spielender Mann, im Hintergrund tanzt eine Frau
- Parkplatz vom Anfang des Films
- Frau zündet eine Kerze an, tropft sie auf einen Grabstein
- Drei Jugendliche berichten in die Kamera hinein, Gesichter nah
- Fußballfans im Stadion
- Mann spricht in die Kamera hinein, stellt Fragen an Jugendliche, die vor ihm sitzen, kaum als Schemen zu erkennen, von hinten, geben sie (Neonazis) Antwort, fast wie Schwarzbild
- Leere Straße, Fahrt zurück, Plakat auf dem steht: "DAMIT FRIEDEN BLEIBT”, Hand mit Gewehr, im Hintergrund der Berliner Funkturm
- Schrift: "Pulver ist schwarz Blut ist rot Golden flackert die Flamme”
- Foto eines Mannes
- Interviewsituation wie vorher, fast wie Schwarzfilm, Jugendlicher von hinten gefilmt, kaum der Umriß des Kopfes zu erkennen
- Plattenbau
- "Rote Front Pankow” (Gruppe Jugendlicher), Gesichter (z.T. nah), Jugendlicher berichtet in die Kamera (div. Einst.)
- Drei Jugendliche (Waver) gehen über einen Platz, werden auf dem Platz interviewt
- Kamerateam wird auf dem Platz von einem Volkspolizisten angesprochen, müssen den DEFA-Ausweis zeigen, Diskussion mit dem Polizisten, der Interviewer erklärt, daß sie auf offener Straße auch ohne Genehmigung drehen dürfen
- Teil Schwarzfilm
- Waver sitzt vor einer Kerze, spricht in die Kamera (jetzt in einem Raum), anderer Jugendlicher (Gesicht, nah), Schwenk über Jugendliche in Raum
- Häuserreihe in der Dämmerung
- Jugendlicher (Frank, genannt Schmutz) vor Gericht, Schwenk zum Jugendlichen, der neben ihm steht und wieder zurück, Schwenk zu einem dritten Jugendlichen, auch vor Gericht
- Innenaufnahme eines Gefängnisses (?) dazwischengeschnitten, andere Filmqualität
- Die drei Jugendlichen und die weinenden Mütter (div. Einst.)
- Band in einem Keller, der Gitarrenspieler vom Anfang des Films
- Beate, (kümmert sich um strafgefangene Skinheads), Aussage in die Kamera, Gesicht, nah
- Schwenk auf den Vater von Beate, der in die Kamera hinein spricht, Gesicht nah
- Schwenk zurück zu Beate
- Schwenk zum Vater
- Häuserfassade
- Stefan Heym, auf einem Sofa sitzend, spricht in die Kamera hinein (halbnah)
- Abgebrochenes Haus
- Zwei Skinheads im Gespräch mit Christa Wolf (Kamera schwenkt zwischen den Personen) (halbnah)
- Gerichtssaal, ein Staatsanwalt spricht (Gesicht, z.T. durch Zoom nah)
- Jugendliche Angeklagte
- Verteidigerin
- Zeichnung, auf der ein Skinhead einen Punk tritt
- Zimmer von Heiko, in dem die große Zeichnung hängt
- Mutter von Heiko spricht in die Kamera (Gesicht, nah)
- Fotos von Heiko in verschiedenen Altersstufen
- Aussage von Heiko (halbnah)
- Heikos Mutter (nah)
- Mann hebt Grab aus (Gitarrenspieler vom Anfang des Films)
- Gitarrespieler wieder in dem Keller der Wohnung, mit der Band (Gesicht nah)
- Leere Straße, langsame Fahrt zurück
- Heikos Mutter auf dem Sofa, (halbnah)
- Die drei Jugendlichen werden aus dem Gerichtssaal abgeführt
- Abspann
Lt. Kopie: Bundesarchiv - Filmarchiv, Berlin |