Fritz Bauer Institut · Cinematographie des Holocaust
ID |
FBW003654 Spielfilm |
Land / Jahr |
Deutschland, 2005 |
Originaltitel |
Zug um Zug - Budapest 1944 |
Andere Titel |
Jews for Sale - Payment on Delivery |
Regie |
Axel Brandt, Elias Perrig, Bertram von Boxberg |
Produktion |
Axel Brandt Filmproduktion, Berlin |
Prod. / Stab |
Produzent: Axel Brandt; Drehbuch: Josef Rölz Josef Rölz, Peter Jakob Kelting, Axel Brandt; Kamera: Axel Brandt; Schnitt: Axel Brandt; Ton: Jürgen Kornatz; Musik: György Lakatos |
Darsteller |
Klaus Hemmerle (Adolf Eichmann); Andres Schlager (Rudolf Kasztner); Gottfried Breitfuß (Hermann Krumey); Sierk Radzei (Dieter Wisliceny); Philipp Otto (Kurt Becher) |
Länge |
90' |
Format |
Beta SP |
Zeitangaben |
- 11.05.2005: Uraufführung, München (21. Internationale Dokumentarfilmfestival, Maxim) |
Synopsis |
Der Film behandelt die Verhandlungen des jüdischen Hilfskomitees „Vaadah“ mit Adolf Eichmann um den Freikauf ungarischer Juden. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Ungarn im März 1944 bekam die SS auch Zugriff auf fast eine Million ungarischer Juden. In solch aussichtsloser Lage wagte der ungarische Rechtsanwalt, Journalist und Zionist Rudolf Kasztner, mit dem Deportationsspezialisten Eichmann zu verhandeln. Spannungen innerhalb der SS zwischen Eichmann und Himmler-Adlatus Kurt Becher ausnutzend, schaffte es Kasztner, Sand in Eichmanns Deportationsmaschinerie zu werfen und damit zahlreichen Menschen das Leben zu retten. Ein konkretes Resultat der Verhandlungen war die Ankunft zweier Züge mit 1683 ungarischen Juden in der Schweiz im Dezember 1944. |
Schlagworte |
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Literatur |
- Vesper, Karlen: "Die Arche Noah von Budapest. Zug um Zug - ein Dokumentarspielfilm von Axel Brandt", in: Neues Deutschland. Sozialistische Tageszeitung (Berlin), 15.12.2005 |