Fritz Bauer Institut · Cinematographie des Holocaust
ID |
FBW003435 Fernsehspiel |
Land / Jahr |
BR Deutschland, 1983 |
Originaltitel |
Das zerbrochene Haus |
Regie |
Michael Günther |
Produktion |
Aurora Television Produktions GmbH & Co., Hamburg; in Zusammenarbeit mit Österreichischer Rundfunk (ORF), Wien; für Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF), Mainz |
Prod. / Stab |
Redaktion: F.K. Wittich; Produktionsleitung: Michael Beier; Aufnahmeleitung: Helga Waterkotte, Kai Wessel; Regieassistenz: Jörg Tennigkeit; Drehbuch: Ottokar Runze, Horst Krüger; Kamera: Henning Gaertner, Joachim Hasse; Schnitt: Sabine Jagiella, Klaus Zimmermann; Ton: Karl Laabs, Elisabeth Mondi, Hermann Ebeling, Alfred Binias; Mischung: Hans Gralke; Ausstattung: Nana Witt, Ulrich Schröder; Kostüme: Rotraud Braun; Masken: Bernd Rüdiger Knoll, Martina Schwedas |
Darsteller |
Hans Caninenberg (Horst Krüger, alt); Richard Beek (Zeuge im Auschwitz Prozess); Margret Homeyer (Mutter); Klaus Höhne (Vater); Till Topf (Horst Krüger, jung); Sona MacDonald (Ursula / Schwester); Kurt Zips (Pater Ambrosius); Henning Schlüter (Onkel Hans); Fritz Lichtenhahn (Lehrer); Manuel Vaessen (Wanja Killmer); Hans Helmut Dickow (Wanja Killmer); Ursela Monn (Anni Korn); Dagmar Biener (Prostituierte); Hannes Messemer (Untersuchungsrichter) |
Auftritt |
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Erwähnung |
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Länge |
88'22'' |
Format |
16mm/farbe/1:1,37 |
Zeitangaben |
- 07.05.1985: Uraufführung, TV, ZDF |
Synopsis |
Das Entstehen des Nationalsozialismus wird an der Umgebung Horst Krügers und seiner durchschnittlichen, bürgerlichen Familie aufgezeigt. Er schildert, wie Vater und Mutter, Verwandte, Lehrer, Mitschüler auf den zur Macht gekommenen Nationalsozialismus reagieren oder in allzuvielen Fällen eben nicht reagieren; wie der Stolz auf das "Unpolitischsein" brave und wohlmeinende Bürger korrumpiert; und wie Horst Krüger selbst - obwohl mit Widerstandsleistungen konfrontiert - den Weg des Opportunisten gegangen ist. |
Schlagworte |
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Literatur |
- Krüger, Horst: Das zerbrochene Haus. Eine Jugend in Deutschland. München: Rütten und Loening, 1966 |
Vor- / Nachspann |
- 1. Natürlich muß die Wahrheit / im Kampf mit der Unwahrheit / geschrieben werden, und / sie darf nicht etwas Allgemeines / Hohes, Vieldeutiges sein. Von dieser allgemeinen, hohen / vieldeutigen Art / ist ja gerade die Unwahrheit. / Bertold Brecht |