Fritz Bauer Institut · Cinematographie des Holocaust


Väter und Söhne // Macht und Ohnmacht (1932-1938) [Teil 3]. R: Sinkel [DE, 1986]

ID

FBW003344      TV-Film

Land / Jahr

BR Deutschland, 1986

Originaltitel

Väter und Söhne // Macht und Ohnmacht (1932-1938) [Teil 3]

Andere Titel

Sins of the Fathers

Regie

Bernhard Sinkel

Produktion

Bavaria Atelier GmbH, München; in Zusammenarbeit mit Taurus-Film GmbH, München / FR3 Films Productions, Paris / Österreichischer Rundfunk (ORF), Wien / RAI Uno (Radiotelevisione Italiana), Rom; für Westdeutscher Rundfunk (WDR), Köln

Prod. / Stab

Produzent: Jörn Schröder, Helmut Krapp; Redaktion: Wolf-Dietrich Brückner; Produktionsleitung: Dieter Minx; Geschäftsführung: Barbara Minx; Sekretariat: Ingrid von Anka (Produktionsbüro); Aufnahmeleitung: Jürgen Kussatz, Jürgen Bieske, Dieter Reindl, Michael Scheingraber; Regieassistenz: Peter Sehr, Severin Lohmer; Script: Tina Brandner; Drehbuch: Bernhard Sinkel; Kamera: Dietrich Lohmann; Kameraassistenz: Uli Kudicke, Gaby Bzdega, Ernst Schmid; Optische Spezialeffekte: Helmut Klee; Beleuchtung: Wolfgang Dell, Jürgen Bauer, Wolfgang Händl, Reinhold Hahn, Rüdiger Höhn, Wolfgang Geier; Schnitt: Jean-Claude Piroué; Tonschnitt: Solweig Bores (Sychronschnitt); Schnittassistenz: Antje Kastens, Michaela Heigl, Irmengard Sterr; Ton: Rainer Wiehr, Werner Böhm, Holger Gimpel; Ton-Aufnahme: Robert Meilhaus (Musikaufnahmen); Mischung: Milan Bor; Bühne (Key Grip): Wolfgang Dell, Jürgen Bauer, Wolfgang Händl, Reinhold Hahn, Rüdiger Höhn, Wolfgang Geier; Ausstattung: Götz Weidner; Ausstattungsassistenz: Erhard Engel; Requisiten: Fritz Goldmann, Franz Bauer, Ingrid Galonska; Kostüme: Barbara Baum, Monika Jakobs; Garderobe: Marianne Schulz, Georg Kuhn, Friedel Schröder, Monika Heim; Masken: Peter Knöpfle, Heidi Kirsch, Georgette Künsemüller, Klaus Börrnert, Albin Löw; Musik: Peer Raben; Casting: Sabine Schroth

Darsteller

Julie Christie (Charlotte Deutz); Bruno Ganz (Heinrich Beck); Dieter Laser (Friedrich Deutz); Martin Benrath (Bankier Bernheim); Tina Engel (Luise Beck, geb. Deutz); Katharina Thalbach (Elli Deutz); Cyrielle Claire (Anni); Hannes Jaenicke (Max Bernhein); Alexander Radszun (Sokolowski); Christian Doermer (Dr. Körner); Herbert Grönemeyer (Georg Deutz); Daphne Wagner (Olga); Martin Falk (Edmund Deutz); Marshall Raynor (Howard); Paul Glawion; Ludwig Haas (Staatssekretär); Hans Brenner (Adolf Hitler); Franziska Stömmer (Haushälterin); Edgar Selge (Kulturfunktionär); Sean Connway (Französischer Journalist); Jean Claudio; Günter Geiermann; Anna Karesovà; Miroslav Svoboda; Nikolas Roth; Jan Kotva

Länge

128' (25 Bilder/Sek.)

Format

35mm/farbe (Eastmancolor)/1:1,37

Zeitangaben

- 00.11.1984-00.07.1985: Drehzeit
- 28.06.1986: Uraufführung, München (Gloria Palast, Filmfest)
- 19.11.1986: Erstsendung, ARD

Weitere Angaben

- Studioaufnahmen: München, Geiselgasteig
- Außenaufnahmen: CSSR, München, Heidelberg, Salzburg, Nürnberg (Schloss Stein)

Schlagworte

Berlin; Buna-Monowitz; Frankfurt am Main; Giftgas; I.G. Auschwitz; I.G. Farben-Haus; I.G. Farbenindustrie AG; I.G. Farben-Prozess

Kopien

- Bavaria Atelier GmbH, München; 35mm

Literatur

- Raitmayr, Babette: "Chemie-Industrie in Deutschland: Sinkel zu seinem Film 'Väter und Söhne'. Wie die Elite schuldig wurde", in: A.Z. (München), 24.11.1984
- Kromarek, Rainer: "'Geheimrat' Burt ließ bitten. Hollywood-Star Lancaster feierte in Nürnberg letzten Drehtag", in: A.Z. (München), 13.05.1985
- Wieser, Harald: "Eine Tracht Prügel pünktlich um sechs", in: Der Spiegel (Hamburg), Nr. 23, 03.06.1985
- Honickel, Thomas: "Väter als Täter", in: Tip (Berlin/West), Nr. 24, 1986
- Thieringer, Thomas: "Geschichten sollen Geschichte sichtbar machen. Während der Dreharbeiten zu "Väter und Söhne": Regisseur Bernhard Sinkel über die Fernsehserie", in: Süddeutsche Zeitung, 1986
- N.N.: "Aufstieg und Untergang der IG-Farben. Väter und Söhne", in: ARD Magazin, Nr. 4, 1986
- Böhmer, Thomas: "Ein deutsches Trauerspiel. Sinkels I.G. Farben-Film 'Väter und Söhne'", in: Umbruch, Nr. 5-6, 1986
- Sinkel, Bernhard: Väter und Söhnr. Eine deutsche Tragödie. Frankfurt am Main: Athenäum, 1986
- Horn, Effi: "Wenn moralische Qualität ans große Geschäft verlorengeht. Bernhard Sinkels "Väter und Söhne" beim Filmfest München", Münchner Merkur, 1986
- Thieringer, Thomas: "Vom Aufstieg und Fall einer deutschen Familie. Berhard Sinkel über die Entstehung seines Acht-Stunden-Films 'Väter und Söhne'" [Interview mit Bernhard Sinkel], in: Süddeutsche Zeitung, 26.06.1986
- Ponkie: "Die unheillige Allianz von Geld, Geist und Macht. Bernhard Sinkel verfilmte die Geschichte des IG-Farben-Konzerns", in: A.Z. (München), 26.06.1986
- Buchka, Peter: "Schuld und wenig Sühne. Berhard Sinkels achteinhalbstündige Firmencronik 'Väter und Söhne'", in: Süddeutsche Zeitung, 27.06.1986
- Knorr, Wolfram: "Mausoleum der Männerherrschaft. 'Väter und Söhne'. Die unglaubliche Chronik einer Chemie-Dynastie", in: Die Weltwoche (Zürich), 03.07.1986
- van Winsen, Christa: "'Geschichte, die sehr weh tut'. Zu Bernhard Sinkels Fernsehserie 'Väter und Söhne'", in: Stuttgarter Zeitung, 05.07.1986
- Jurczyk, Günter: "Gegen die Berührungsängste. Bernhard Sinkels Deutschland-Film 'Väter und Söhne'", in: Der Tagesspiegel (Berlin/West), 20.07.1986
- Kaffsack, Hans-Jochen: "Die Macht der Väter und der Söhne", in: Frankfurter Neue Presse, 05.08.1986
- E-S: "Väter und Söhne", in: Frankfurter Rundschau, 03.10.1986
- Schapira, Esther: "Es kommt darauf an, in welchen Flaschenhals der Trichter mündet" [Interview mit Bernhard Sinkel], in: Pflasterstrand (Frankfurt am Main), Nr. 248, 01.11.1986
- N.N.: "'Väter und Söhne'. Bernhard Sinkels Verfilmung der Geschichte der I.G. Farben als Familiendrama", in: Pflasterstrand (Frankfurt am Main), Nr. 248, 01.11.1986
- Schaper, Michael: "Schuld ohne Sühne. In einer vierteiligen Serie, Start 12. November, beschreibt Regisseur Bernhard Sinkel am Beispiel der fiktiven Industriellen-Familie Deutz Aufstieg und Fall des Chemiekonzerns I.G. Farben", in: Stern (Hamburg), Nr. 46 06.11.1986
- Janßen, Karl-Heinz: "Farbwerke Friedrich Schiller AG. Bernhard Sinkels zehnstündiges Fernsehdrama 'Väter und Söhne'", in: Die Zeit (Hamburg), 07.11.1986
- Augstein, Rudolf: "Von Teer und Farben zur I.G. Auschwitz'", in: Der Spiegel (Hamburg), Nr. 46, 10.11.1986
- Horn, Effi: "Aus der durchkühlten Welt des Großkapitals. Start des ARD-Vierteilers 'Väter und Söhne'", in: Münchner Merkur, 12.11.1986
- Thieringer, Thomas: "Die fortwährende Gegenwart der Vergangenheit. An vier Abenden im Fernsehen: Bernahrd Sinkels 'Väter und Söhne' über den IG Farben-Konzern", in: Süddeutsche Zeitung, 12.11.1986
- ppk: "Die Geschichte des I.G. Farben-Hauses", in: Süddeutsche Zeitung, 12.11.1986
- Ziermann, Horst: "IG Farben als Familien-Saga: Sinkels Vierteiler 'Väter und Söhne' läuft an. Ein KZ nur für die Firma", in: Die Welt, 12.11.1986
- Söhnger, Brigitte: "Bernhard Sinkels ARD-Film 'Väter und Söhne'. Familien-Geschichte", in: Rheinische Post (Düsseldorf), 12.11.1986
- Bachmüller, Hans: "Aufstieg und Niedergang einer Familie. 'Väter und Söhne'. Vierteiliger Film von Bernhard Sinkel über die IG-Farben", in: Frankfurter Rundschau, 12.11.1986
- Seidel, Hans-Dieter: "Daß zwei Halme wachsen. Zu Bernhard Sinkels mehr als achtstündigem Fernsehfilm 'Väter und Söhne'", in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.11.1986
- Tief, Rainer: "Familienchronik und Zeitgeschichte. Heute abend sendet die ARD den ersten Teil von 'Väter und Söhne'", in: Stuttgarter-Zeitung, 12.11.1986
- Hohn, Wilhelm: "Die IG Farben und ihr Einfluß auf den Krieg. Blick auf eine Firmengeschichte im Zusammenhang mit dem Film 'Väter und Söhne'", in: Stuttgarter Zeitung, 12.11.1986
- N.Sf.: "Familiengeschichte als Zeitgeschichte. Zum vierteiligen Fernsehfilm 'Väter und Söhne' von Berhard Sinkel", in: Neue Zürcher Zeitung, 13.11.1986
- Ramelsberger, Anette: "Wer die Formel kennt, hat die Macht. Zwölf Millionen sahen ersten Teil des TV-Epos über IG Farben. Zwischen Reagenzglas und Kanonen", in: Main Echo (Aschaffenburg), 14.11.1986
- N.N.: "Väter und Söhne", in: A.Z. (München), 14.11.1986
- kr: "Kritisch gesehen. Väter und Söhne", in: Stuttgarter-Zeitung, 14.11.1986
- Ponkie: "Väter und Söhne", in: A.Z. (München), 14.11.1986
- Wiesner, Hans: "Kritik", in: Münchner Merkur, 14.11.1986
- Wieser, Harald / Jenny, Urs: "Ich wäre gerne mal ein Komiker" [Interview mit Bruno Ganz], in: Der Spiegel (Hamburg), Nr. 47, 17.11.1986
- Paul, Wolfgang: "Nun die Petrochemie", in: Der Tagesspiegel (Berlin/West), 18.11.1986
- Morpheus: "Schleichender Verlust", in: Die Weltwoche (Zürich), Nr. 47, 20.11.1986
- Kurath, Peter: "Das deutsche Epos 'Väter und Söhne' vermittelt Geschichte im Stil eines reich ausgestatteten Familiengemäldes. Unheilige Allianz von Politik und Geld", in: Rheinischer Merkur (Koblenz), 21.11.1986
- Boventer, Hermann: "Das deutsche Epos 'Väter und Söhne' vermittelt Geschichte im Stil eines reich ausgestatteten Familiengemäldes. Unheillige Allianz von Politik und Geld", in: Rheinischer Merkur, 21.11.1986
- Schmitt, Uwe: "Einig in der Schuld. Nationalsozialismus und Industrie. Marler Diskussion über den Fernsehfilm 'Väter und Söhne'", in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.11.1986
- hoh.: "Die Frage nach der Standortbestimmung. Historiker-Streit bei einer Grimme-Diskussion über 'Väter und Söhne'", in: Süddeutsche Zeitung, 22.11.1986
- Wiesner, Hans: "Kritik", in: Münchner Merkur, 25.11.1986
- Bauschmid, Elisabeth: "Die ganze Last der Vergangenheit. Zu Bernhard Sinkels erst zum Schluß geglücktem Versuch, die Rolle der IG-Farben darzustellen", in: Süddeutsche Zeitung, 25.11.1986
- kr: "Synthetisches Produkt. Kritisch gesehen: 'Väter und Söhne' von Bernhard Sinkel", in: Stuttgarter-Zeitung, 25.11.1986
- Paul, Wolfgang: "Deutsche Tragödie", in: Der Tagesspiegel (Berlin/West), 25.11.1986
- Ponkie: "Väter und Söhne", in: A.Z. (München), 25.11.1986
- Delling, Manfred: "Sinkeldeutsche", in: Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt (Hamburg), Nr.48, 30.11.1986

Vor- / Nachspann

- 1. JULIE CHRISTIE
- 2. BRUNO GANZ / in
- 3. VÄTER UND SÖHNE
- 4. ein Film von / BERHARD SINKEL
- 5. mit / DIETER LASER
- 6. MARTIN BENRATH
- 7. TINA ENGEL
- 8. KATHARINA THALBACH
- 9. CYRIELLE CLAIRE
- 10. HANNES JAENICKE
- 11. ALEXANDER RADSZUN
- 12. CHRISTIAN DOERMER
- 13. und / HERBERT GRÖNEMEYER
- 14. III. / Macht und Ohnmacht / (1932-1938)
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- 1. Charlotte Deutz / JULIE CHRISTIE
- 2. Friedrich Deutz / DIETER LASER
- 3. Elli Deutz / KATHARINA THALBACH
- 4. Edmund Deutz / MARTIN FALK
- 5. Heinrich Beck / BRUNO GANZ
- 6. Luise Beck / TINA ENGEL
- 7. Bankier Bernheim / MARTIN BENRATH
- 8. Max Bernhein / HANNES JAENICKE
- 9. Anni / CYRIELLE CLAIRE
- 10. Olga / DAPHNE WAGNER
- 11. Dr. Körner / CHRISTIAN DOERMER
- 12. Sokolowski / ALEXANDER RADSZUN
- 13. und / Georg Deutz / HERBERT GRÖNEMEYER
- 14. sowie MARSHALL RAYNOR / PAUL GLAWION / LUDWIG HAAS
- 15. HANS BRENNER / FRANZISKA STÖMMER / EDGAR SELGE
- 16. SEAN CONWAY / JEAN CLAUDIO / GÜNTER GEIERMANN
- 17. ANNA KARESOVÀ / MIROSLAV SVOBODA / NIKOLAS ROTH / JAN KOTVA u.v.a.
- 18. Bildgestaltung / DIETRICH LOHMANN
- 19. Ausstattung / GÖTZ WEIDNER SFK / ERHARD ENGEL
- 20. Kostüme / BARBARA BAUM / MONIKA JAKOBS
- 21. Maske / PETER KNÖPFLE / HEIDI KIRSCH / ALBIN LÖW / GEORGETTE KÜNSEMÜLLER / KLAUS BÖRRNERT
- 22. Musik / PEER RABEN
- 23. Schnitt / JEAN-CLAUDE PIROUÉ
- 24. Ton RAINER WIEHR / WERNER BÖHM / HOLGER GIMPEL / Musikaufnahmen ROBERT MEILHAUS / Mischung MILAN BOR / Requisite FRITZ GOLDMANN / FRANZ BAUER / INGRID GALONSKA / Garderobe MARIANNE SCHULZ / GEORG KUHN / FRIEDEL SCHRÖDER / MONIKA HEIM / Synchronschnitt SOLWEIG BORES / Kamera-Assistenz ULI KUDICKE / ERNST SCHMID / GABY BZDEGA / Schnitt-Assistenz ANTJE KASTENS / MICHAELA HEIGL / IRMENGARD STERR / Regie-Assistenz PETER SEHR / SEVERIN LOHMER / Script TINA BRANDNER / Aufnahmeleitung JÜRGEN KUSSATZ / JÜRGEN BIESKE / DIETER REINDL / MICHAEL SCHEINGRABER / Produktionbüro INGRID V. ANKA / Geschäftsführung BARBARA MINX / Besetzung SABINE SCHROTH / Beleuchtung/Bühne WOLFGANG DELL / JÜRGEN BAUER / WOLFGANG HÄNDL / REINHOLD HAHN / RÜDIGER HÖHN / WOLFGANG GEIER / Spezial-Effekte HELMUT KLEE / Gefilmt mit ARRIFLEX
- 25. Redaktion WOLF-DIETRICH BRÜCKER
- 26. Produktionsleitung DIETER MINX
- 27. Produzenten JÖRN SCHRÖDER / HELMUT KRAPP
- 28. Buch und Regie / BERNHARD SINKEL
- 29. Wir danken Graf von Faber-Castell für die Genehmigung der Dreharbeiten im Schloß Stein
- 30. [BAVARIA] / Eine Fernsehproduktion der / BAVARIA ATELIER GMBH / © 1986
- 31. In Zusammenarbeit mit / TAURUS-FILM, FR 3 , [ORF] / und RAI / RETE 1
- 32. [im Auftrag des / WDR]