Fritz Bauer Institut · Cinematographie des Holocaust


Von Hölle zu Hölle. R: Astrachan [DE / BY, 1996]

ID

FBW003028      Spielfilm

Land / Jahr

Deutschland / Belarus (Weißrußland), 1996

Originaltitel

Von Hölle zu Hölle

Andere Titel

From Hell to Hell

Regie

Dmitri Astrachan

Produktion

CCC-Filmkunst GmbH, Berlin / Belarusfilm, Minsk

Prod. / Stab

Produzent: Artur Brauner; Regieassistenz: Sascha Iskrik; Drehbuch: Oleg Danilow, Art Bernd; Idee/Originalgeschichte: Art Bernd; Kamera: Juri Woronzow; Schnitt: Wjeta Koljadenko; Ton: Sergej Bubenko; Ausstattung: Alim Matveychuk; Kostüme: Alla Gribova Ludmila Torshina; Musik: Alexander Pantykin

Darsteller

Anja Kling (Helena); Gennadi Svir (Hendrik); Alla Kliouka Schaffer (als: Alla Klyuka) (Anna); Gennadi Nazarov (Andrzej); Valeria Valeeva (Fela); Jakov Bodo (Max Marcus); Mai Danzig (Dr. Richter); Wladimir Kabalin (Baschnak)

Länge

2950 m / 107'50''

Format

35mm/farbe

Zeitangaben

- 28.09.2000: Kinostart, BRD
- 05.03.2002: Erstsendung, BRD, ZDF

Synopsis

Während des Zweiten Weltkriegs vertraut die polnische Jüdin Helena der kinderlosen christlichen Nachbarin Anna ihre kleine Tochter Fela an, um sie vor dem Tod im KZ zu bewahren. Als die Eltern Felas nach Kriegsende in ihre Heimatstadt zurückkehren und ihre Tochter wiederhaben wollen, hat sich das Mädchen bereits an ihr neues Zuhause gewöhnt. Zwischen leiblicher Mutter und Ziehmutter kommt es zu einem erbitterten Kampf um die Siebenjährige, der – angestachelt durch Streitigkeiten über die Rückgabe von Wohnhäusern – in einem Massaker endet: Der aufgehetzte Mob erschlägt 42 Juden. Die Filmhandlung spielt im Kontext des Pogroms von Kielce im Juli 1946.

Schlagworte

Kielce; Pogrom

Kopien

- CCC-Filmkunst GmbH, Berlin: 2950 m / 107'50''; 35mm

Literatur

- Sterling, Greg: "Film Review: A Hellish Peek into Jewish history's Darkest Chapter", in: Jewish Bulletin of Northern California (San Francisco, CA), 09.01.1998