Fritz Bauer Institut · Cinematographie des Holocaust


Prof. Leo Haas. R: [?] [DD, 1971]

ID

FBW002834      Kurz-Dokumentarfilm

Land / Jahr

DDR, 1971

Originaltitel

Prof. Leo Haas

Regie

[?]

Produktion

Staatliche Filmdokumentation beim Staatlichen Filmarchiv der DDR, Berlin/Ost

Prod. / Stab

Redaktion: K. Casper

Erwähnung

Adolf Eichmann (Leiter des Judenreferats); Josef Mengele

Statement(s) von

Leo Haas

Länge

413 m / 112'

Format

16mm/sw/1:1,37

Zeitangaben

- 18.11.1971: Drehzeit, Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen
- 14.12.1971: Drehzeit, Berlin/Ost, Wohnung am Leninplatz

Weitere Angaben

- Drehort: Gelände u. Museum der Nationalen Mahn- u. Gedenkstätte Sachsenhausen; Berlin/Ost, Wohnung am Leninplatz

Synopsis

Leo Haas (Maler und Karikaturist) spricht über sein Leben. 1937 Inhaftierung und Zwangsarbeit in Ostrau, Häftling in Ghetto Theresienstadt (Ältestenrat). Verhör durch Eichmann. Die Einlieferung in die "kleine Festung". Häftling in Auschwitz im Erkennungskommando von Josef Mengele. Im KZ Sachsenhausen: Geldfälscherkommando. 1945 Evakuierung von Mauthausen und Redlzipf. Später Übersiedlung in die DDR. Haas fertigte Zeichnungen an, die für spätere Strafprozesse (Eichmann-Prozeß) von Bedeutung waren.

Schlagworte

1930-1939; 1940-1949; 1945; 1960-1969; 1970-1979; Auschwitz (KZ); Biographie; Deutsche Demokratische Republik; Eichmann-Prozess; Evakuierung; Festnahme; Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen; Ghetto; Interview; Konzentrationslager; Künstler; Mauthausen (KZ); Österreich; Sachsenhausen (KZ); SS; Theresienstadt (KZ); Zeichnung; Zeitzeuge; Zwangsarbeit

Kopien

- Bundesarchiv - Filmarchiv, Berlin: 413 m / 112'; 16mm