Literatur |
- , in: Filmspiegel (Berlin/Ost), Nr. 22, 1988
- "Dokumentarfilm über jüdische Bürger in Berlin aufgeführt - Premiere des Streifens 'Erinnern heißt leben'", in: Nationalzeitung (Berlin/Ost), 1988
- Knöfler, Felicitas: "Spurensuche in Archiven und auf Grabsteinen", in: Tribüne Berlin/Ost), 13.01.1988
- "Dokumentarfilm über jüdisches Leben in Berlin", in: Märkische Volksstimme (Potsdam), 13.01.1988
- Nehring, Almuth: "Jüdische Schicksale als Teil unserer Nationalgeschichte", in: Junge Welt (Berlin/Ost), 14.01.1988
- "Defa-Film über Juden in Berlin", in: Hamburger Abendblatt, 14.01.1988
- N.N.: "DEFA-Dokumentarfilm über Juden in Berlin", in: Frankfurter Rundschau, 15.01.1988
- Kühn, Sigrid: "'Erinnern heißt leben'", in: Nationalzeitung (Berlin/Ost), 15.01.1988
- Knietzsch, Horst: "Blick in die Geschichte", in: Neues Deutschland (Berlin/Ost), 15.01.1988
- "'Erinnern heißt leben'", in: Lausitzer Rundschau (Cottbus), 15.01.1988
- "Leben, Leistungen und Leiden jüdischer Menschen", in: Neue Zeit, (Berlin/Ost), 15.01.1988
- "Dokumentarfilm über jüdische Bürger aufgeführt", in: Neues Deutschland (Berlin/Ost), 16.01.1988
- N.N.: "DEFA-Dokumentarfilm ein dankbares Unterfangen", in: Märkische Volksstimme (Potsdam), 16.01.1988
- "Heinz Galinski würdigte DEFA-Dokumentarfilm", in: Berliner Zeitung (Berlin/Ost), 16.01.1988
- Kersten, Heinz: "Ein verdrängtes Kapitel der Geschichte", in: Der Tagesspiegel (Berlin/West), 17.01.1988
- "Dokfilm über jüdisches Leben", in: Sächsisches Tageblatt (Dresden), 18.01.1988
- "'Erinnern heißt leben'", in: Der Neue Weg (Halle), 11.10.1988
- G.A.: , in: Der Neue Weg (Halle), 11.10.1988
- Müller, Manfred: "Erinnern heißt leben", in: Freie Erde (Neustrelitz), 22.11.1988
- Schulz, Günter / Fitzek, Silke / Rohrmoser, Kurt / Wolff, Brigitte / Lehmann, Kirsten / Gerke, Lydia / Zilinski, Lissi (Red.): Filmobibliografischer Jahresbericht 1987, Filmwissenschaftliche Bibliothek, Hochschule für Film und Fernsehen der DDR 'Konrad Wolf' (Hg.), 1990
- Schieber, Elke: "Im Dämmerlicht der Perestroika", Schwarzweiß und Farbe. DEFA-Dokumentarfilme 1946-92, Jordan, Günter / Schenk, Ralf (Red.), Filmmuseum Potsdam (Hg.), Berlin: Jovis, 1996 |
Inhalt (detailliert) |
Einstellungsprotokoll (- m):
Rolle 1:
- 000,0 Gemaltes Bild mit hebräischen Schriftzeichen. Frauen und Männer bei der Ernte
- 001,4 Vorspann
- 004,1 Baumkronen (Schwenk). Schriftstück an den Rändern verziert, Kasten in der Mitte mit hebräischen Schriftzeichen, Verzierung darum, darunter hebräischer Text (Überblendung). Bild mit siebenarmigem Leuchter, Bäume an beiden Seiten des Leuchters (Überblendung). Baumkronen einer Allee, Mann (Foto, Überblendung)
- 034,4 Baumkronen zu Grabsteinreihen (Schwenk und Fahrt). Frau (Foto). Waldweg, Maler, der diesen Weg malt (Schwenk). Baumkronen. Grabsteine mit Schnee bedeckt (Schwenk)
- 062,6 Strasse, die zum Eingang des jüdischen Friedhofs Weißensee führt. Eingang im Hintergrund. Häuser an der Straße. Haus mit Aufschrift: "Grabdenkmäler“ (Schwenk)
- 072,1 Titelvorspann
- 085,1 Eingang jüdischer Friedhof Weißensee (Halbtotale)
- 090,7 Gedenkstein mit hebräischem Text und der Aufschrift: "GEDENKE EWIGER WAS UNS GESCHEHEN. GEWIDMET DEM GEDÄCHTNIS UNSERER ERMORDETEN BRÜDER UND SCHWESTERN 1933 - 1945 UND DEN LEBENDEN DIE DAS VERMÄCHTNIS DER TOTEN ERFÜLLEN SOLLEN. DIE JÜDISCHE GEMEINDE ZU BERLIN“
- 095,5 Platten mit Schrift: "BERGEN-BELSEN“, "NEUENGAMME“, "THERESIENSTADT“, AUSCHWITZ“
- 104,1 Tor mit dem Schriftzug: "ARBEIT MACHT FREI“
- 105,8 Schmiedeeiserne Zaunspitzen (nah), Eingang jüdischer Friedhof Weißensee (Totale), Eingang (Foto, Überblendung)
- 117,9 Stich von einem Haus mit Ladenzeile und Aufschrift: "[…]Grabdenkmäler[…]“
- 119,6 Eingang jüdischer Friedhof Weißensee mit Strassenschild: "Herbert-Baum-Straße“. Strassenschilder: "Herbert-Baum-Straße“ darunter Strassenschild mit dem durchgestrichenen Namen: "Lothringenstraße“ (Foto, Überblendung) Postkarte mit Häusern, Strasse, Friedhofseingang im Hintergrund. Text auf Karte: "Gruss aus Weißensee“ (Foto)
- 127,1 Eingang jüdischer Friedhof Weißensee, verschneit. Text: "[…] Grabsteine Julius Simon / Weißensee, Lothringenstr. 24. u. 25 Telefon E 6. 3567 / Mitglied des jüdisch. Handwerkervereins […]“ (Überblendung) Haus mit Aufschrift: "Julius Simon“ (Schwenk), Text: "Helft uns dem Bettelunwesen vor dem Friedhof entgegen zu steuern! Verweigert den Bettlern jede Gabe! Gebt eure Spenden in die Büchsen!“ (Überblendung)
- 140,7 Eingang jüdischer Friedhof Weißensee, Kleinanzeigen in einer Zeitung (Überblendung). Reste von hebräischen Schriftzeichen an Häuserwänden (nah), daneben Schrift: "Neuanfertigung von Grabdenkmäler[n]“
- 157,6 Schild mit Schrift: "Achtung! Friedhofsbesucher! / Es ist verboten, an der Strassenkreuzung Lothringenstrasse - Berliner Allee am Strassenbahnkörper entlang zur Insel der Strassenbahnhaltestelle zu gehen / Haltet in Eurem eigenen Interesse Verkehrsdisziplin. / Geht an der Ecke geradlinig über die Strasse auf den gegenüberliegenden Bürgersteig / Jüdische Gemeinde zu Berlin e.V. / Friedhofs-Verwaltung“, Sicht vom Friedhofsvorplatz durch Zaun zur Strasse hin
- 164,3 Herbert-Baum-Str. Ecke Berliner Allee (?). Strassenbahn. Fußgänger
- 168,2 Kleinanzeigen einer Zeitung. Kleinanzeige: "Friedhofs-Besucher / Wir machen die Besucher des Friedhofs Weißensee darauf aufmerksam, dass sie beim Ausgang aus dem Friedhof die Berliner Allee / gerade bis zum gegenüberliegenden Bürgersteig zu überqueren haben, da sie andernfalls gegen die Verkehrsordnung verstoßen und von dem die Aufsicht ausübenden Polizeibeamten in Strafe genommen werden können.“
- 171,8 Kleinanzeige in Zeitung: "Friedhofs-Besucher / Wir machen die Besucher des Friedhofs Weißensee nochmals darauf aufmerksam, dass sie beim Ausgang aus dem Friedhof die Berliner Allee Ecke Lothringer Strasse nicht schräg, sondern gerade bis zum gegenüberliegenden Bürgersteig zu überqueren haben, um zur Haltestelle zu gelangen, da sie andernfalls gegen die Verkehrsordnung verstoßen und von dem die Aufsicht ausübenden Polizeibeamten in Strafe genommen werden können“
- 174,2 Schild mit Schrift: "Achtung! Friedhofsbesucher! Es ist verboten, an der Strassenkreuzung Lothringenstrasse - Berliner Allee am Strassenbahnkörper entlang zur Insel der Strassenbahnhaltestelle zu gehen / Haltet in Eurem eigenen Interesse Verkehrsdisziplin. / Geht an der Ecke geradlinig über die Strasse auf den gegenüberliegenden Bürgersteig / Jüdische Gemeinde zu Berlin e.V. Friedhofs-Verwaltung“
- 177,9 Grabstein mit Schrift: „ALBERT SCHAUL GEB. 6.2.1860 GEST. 16.10.1932 / JOHANNA SCHAUL GEB. GERBER GEB. 1.3.1861 IN THERESIENSTADT 22.6.1943 UMGEBRACHT“. Grabsteine, alte Männer mit Polizisten (div. Fotos, Überblendung). Schwenk von einzelnem Grabstein auf Totale und wieder auf einzelnen Grabstein
- 194,6 Weggabelung auf dem Friedhof. Grabstein mit Schrift: „HERBERT BAUM GEBOREN 10.2 1912 ERMORDET 11.6.1942. ER WAR EIN VORBILDLICHER KÄMPFER GEGEN KRIEG UND FASCHISMUS“ (nah). Herbert Baum (Foto)
- 205,0 Dokument: „[…] Berlin w 35, den 25.Juni 1943. Anklageschrift A gegen 1) die Arbeiterin Rita Sara Meyer geb. Resnik, geboren am 26. November 1915 in Kischinew (Rumänien), zuletzt wohnhaft in Berlin SO 16, Neanderstraße 7, Jüdin, verheiratet, vorbestraft, in anderer Sache bis 1948 in Strafhaft im Frauenzuchthaus Cottbus, 2) den Schlosser Herbert Israel Meyer, geboren am 14. Mai 1910 in Berlin, zuletzt wohnhaft in Berlin SO 16, Neanderstraße 7, Jude, verheiratet, nicht bestraft, festgenommen am 7. Oktober 1942, auf Grund des Haftbefehls des Amtsgerichts Berlin vom 8. März 1943 - 709. Gs. 898/43 - in Untersuchungshaft in der Untersuchungshaftanstalt beim Kriminalgericht Berlin (Gef.-Buch-Nr. 6089/42), 3) den Konstrukteur Heinz Milkert, geboren am 18. Dezember 1915 in Berlin, wohnhaft in Berlin-Reinickendorf-West, Waldstr. 29 Reichsdeutscher, verheiratet, nicht bestraft, vom 9. Oktober bis 3. Dezember in Polizeihaft gewesen […]
- 206,6 Dokument: „[…] Im Namen des Deutschen Volkes! Strafsache gegen 1) den Konstrukteur Heinz Milkert, geboren am 18. Dezember 1915 in Berlin, wohnhaft in Berlin-Tegelort, Havelstrasse 13, 2) die Ehefrau Marie Milkert geb. Radeke, geboren am 24. Oktober 1913 in Bernburg, wohnhaft in Berlin-Tegelort, Havelstrasse 13, 3) die Ehefrau Frida Przyjemski geb. Hussock, geboren am 7. März 1908 in Berlin, wohnhaft in Berlin N 58, Fransockystrasse 17 […]
- 210,0 Dokument mit den Ausschnitten (Schwenk): „Kochmann sympathisierte […] bereits mit der KPD. Bis 1935 war er […] Jugend- und Sportvereine. Er gehörte […] dem Juden Baum geleitete kommu[…] und nahm regelmäßig an deren Schulungs[…] Organisation übte er die Funktion eine[…] tätigte sich bei der Herstellung der […] herausgegebenen Hetzschriften "An die […] über den Anschlag gegen die Ausstellung […] unterrichtet. […] Er war auch […] die Ausstellung "Das Sowjetparadies“ […] Beteiligung an diesem Anschlag […] Ehefrau wurde K. flüchtig. Nachdem […] Ausland mit Hilfe eines belgischen […] ausländischen Arbeiter erworben […] hielt er sich bis zu seiner Festnahme […] Budzislawski […] deutsch-jüdischer Jugend […] Er war […] kommunistischer Organisation […] Sara Kochmann. An den […] regelmäßig teil. Auch B. wurde nach […] flüchtig und hielt sich illegal […] Die zum Tode verurteilten Jud[…] Jahr 1942 aktiv für illegale […]“
- 219,5 Polizeifotos von 3 Männern
- 221,9 Dokument: "[…] Äußerung zu dem anliegenden Gesuche um Begnadigung des Strafgefangenen Budzislawski, Herbert Israel, vom 27. Juli 43 nach Anhörung der Beamtenkonferenz: Der Vorgenannte befindet sich hier seit 1.7.43. Er ist im 10.J.328/43g O.R.A.b.V.G.H. vom bis anschl. am 29.6.43 zum Tode verurteilt worden"
- 225,4 Grabstein der Widerstandsgruppe Herbert Baum (nah, dann Totale): "ANGEHÖRIGE DER GRUPPE HERBERT BAUM / HINGERICHTET IN DEN JAHREN 1942/43 / MARIANNE BAUM 30 JAHRE / MARTIN KOCHMANN 30” / SARA KOCHMANN 30” / GERD MEYER 22” / HANNI MEYER 22” / SUZANNE WESSE 29” / IRENE WALTER 22” / HEINZ BIRNBAUM 23” / HEINZ ROTHOLZ 21” / HELLA HIRSCH 22” / ALICE HIRSCH 19” / EDITH FRAENKEL 21” / FELIX HEYMANN 26” / WERNER STEINBRINK 26” / HILDE JADAMOWITZ 26” / HANS ADLER 30” / HANS JOACHIM 21” / MARIANNE JOACHIM 21” / SIEGI ROTHOLZ 21” / LOTTE ROTHOLZ 20” / LOTHAR SALINGER 23” / HILDE LÖWY 20” / HERBERT BUDZISLAWSKY / 22” HELMUT NEUMANN 21” / HARDEL HEYMANN 31” / KURT BERNHARD 40” / HERBERT MEYER 32” / SIE SIND IM KAMPFE FÜR FRIEDEN UND FREIHEIT GEFALLEN“
- 231,7 Weg auf dem Friedhof. Junge Leute bei der Pflege der Grabstätten
- 248,1 Grabsteinreihe, der letzte Grabstein von Riesenburger: "HIER RUHT MEIN INNIGSTGELIEBTER UNVERGESSLICHER MANN LANDESRABBINER Dr.h.c. MARTIN RIESENBURGER GEB. IM MAI 1896 GEST. 14. APRIL 1965 TEUER IST IN DEN AUGEN DES EWIGEN DAS STERBEN SEINER FROMMEN PSALM 116,15 DIE JÜDISCHE GEMEINDE VON GROSS-BERLIN“
- 258,3 Trauergemeinde. Martin Riesenburger. Synagoge in der Rykestrasse, Berlin - Prenzlauer Berg (div. Fotos)
- 265,8 Eingang der Synagoge in der Rykestrasse (Foto)
- 276,2 Div. Stiche und Bilder von einer Familien im Wohnzimmer, am Eßtisch
- 283,1 Grabsteine
- 291,5 Blätter mit hebräischem Text reich verziert, Bilder, Behälterschmuck die Thora gehalten von zwei Löwen. Stiche mit Szenen von Thoraschulen. Teppich
- 313,4 Grabsteine mit hebräischem Text (zwei Einst). Friedhof (div. Einst.), Dokumente in Handschrift (Überblendung). Grabstein
- 352,9 Bilder. Alte Stadtkarte Berlin/Cöln. Handschriftlicher Brief
- 367,4 Kirche, Rotes Rathaus, Strassenschild: "Jüdenstraße“ (Überblendung). Altes Buch. Aufgeschlagene Seite mit Bildern und Schrift. Text: "Berliner Chronik Herausgegeben von dem Verein für die Geschichte Berlins“, "Noch im Jahre 1406 verordnete der Bischof von Brandenburg, daß alle Christen sich des Umgangs mit Juden enthalten sollten. Wer mit Juden in einem Hause wohnt oder sich des Rathes eines Juden in Krankheitsfällen bedient, mit Juden ißt oder trinkt, mit ihnen badet, bei ihnen dient u.s.w. solle in den Bann gethan werden". Buch mit Aufschrift: "Geschichte der deutschen Juden“. Div. alte Bilder und Stiche
- 406,2 Kirche im Nicolaiviertel. Nicolaiviertel. Strassenschild: "Jüdenstraße“, Stadtkarte Berlin (Überblendung). Zeichnungen, Stiche von Verbrennungen, Folterungen, Strassenschlachten
- 422,6 Kolonne von Männern unter Aufsicht von Polizisten (Foto)
- 428,0 Enthüllung eines Gedenksteins mit hebräischem Text und der Aufschrift: "ZUM EWIGEN GEDENKEN AN DIE VON DEN NAZIS ERMORDETEN MITGLIEDERN DER ISRAELISCHEN SYNAGOGENGEMEINDE (ADASS JISROEL) ZU BERLIN 26. JUNI 1986“
- 440,0 Text handschriftlich: "1671 Privilegium […] Schutzbrief […] 50 jüdischen Familien […]. Brief. Text: „Specification, derer in hiesigen königlichen Residenzieune sich befindlichen vergleiteten Juden […]“. Stiche von Berlin. Text: "XXVI. Instruction vor den Juden: Thorsteher in Berlin, was derdelbe beym Ein und Auslassen der fremden Juden zu observieren und worüber er in Eides Pflicht zu nehmen. […]“. Zeichnung
- 466,2 Strassenkreuzung in Berlin. Handschriftlicher Brief vom 17. April 1750. Verordnungen. Stich. Verordnung: "Juden. Sollen kein Privilegium bekommen wenn sie nicht neue Fabriken anlegen, […]
- 491,9 Stich von Moses Mendelssohn (div. Stiche und Zeichnungen). Buch mit Text: "Jerusalem oder über religiöse Macht und Judentum von Moses Mendelssohn Berlin 1783“
- 506,4 Grabstein mit Aufschrift: "Moses Mendelssohn geb. 6. Sept. 1729 in Dessau gest. 4. Jan. 1786 in Berlin“
- 512,0 Friedhof in der Großen Hamburger Strasse (Foto). Fläche in der Großen Hamburger Strasse in den 80ern. Gedenkstein mit Aufschrift: "An dieser Stätte befand sich das erste Altersheim der Jüdischen Gemeinde 1942 zog die Gestapo in dieses Gebäude ein und verwandelte es in ein Sammellager für jüdische Bürger. Grausame Verbrechen wurden hier begangen. Von hier aus verschleppten die Faschisten über 58000 jüdische Menschen vom Säugling bis zum Greis in die KZ-Lager Auschwitz und Theresienstadt wo sie bestialisch ermordet wurden. Vergeßt das nie! Wehret dem Krieg - Hütet den Frieden". Skulptur neben der Mahnplatte (Schwenk)
- 526,9 Text: "Beilage zum Bericht der Grossloge für Deutschland U.O.B.B. Januar 1909 Jüdische Wohlfahrtspflege in Berlin von Dr. Wilhelm Feilchenfeld Vortrag gehalten am 14. Dezember 1908 vor den vereinigten Berliner Logen U.O.B.B“
- 529,0 Text: "Anzahl der Vereine od. Anstalt. Vereinsgruppe Anzahl der Mitglieder 2 Armen- und Weisen- Kommission der jüdischen Gemeinde 1190 9 Anstalten zur Versorgung v. Kranken, Siechen u. Waisen 4762 8 Erholungsheime, Ferien-Kolonien und ähnliches 2146 2 Wöchnerinnenvereine 1058 3 Hilfsvereine für Taubstumme 2580 4 Vereine zur Bekleidg. Bedürftiger 1147 2 Miete-Unterstützungsvereine 864 18 Frauenvereine für allgemeine Unterstützungszwecke 6285 12 Vereine zur Versorg. v. Kindern, (Kinderheime, Mädchenheime, Lehrlingsheime ect.) 5616 9 Provinzialvereine zur Unterstützung von Landsleuten 1822 25 Vereine zu verschied. Wohlfahrtszwecken 13693 […]“
- 538,7 Gebäudeeingang Gedenktafel an der Gebäudewand (Schwenk). Relief von Moses Mendelssohn und Gedenktafel mit Aufschrift: "‘Nach Wahrheit forschen, Schönheit lieben, Gutes wollen, das Beste tun’ MOSES MENDELSSOHN Philosoph und Freund Lessings Gründer der ersten jüdischen Schule in Berlin geboren am 6. September 1729 in Dessau gestorben am 4. Januar 1786 in Berlin“
- 546,7-552,4 Gedenkskulptur in der Großen Hamburger Strasse
---
Rolle 2:
- 000,0 Baumkronen
- 005,2 Stich von Berlin, Gemälde von Henriette Hertz, Zeichnung von Rahel Varnhagen, Zeichnung einer Strassenszene, Dokumente von 1812 (div. Einst., Überblendung). Stich von Unter den Linden, Staatsoper (Detail und ganz). Zeichnungen von der Revolution in Frankreich. Dokument mit Schrift: "Wir Friedrich Wilhelm, von Gottes Gnaden König von Preußen […]“ weiter handschriftlich
- 054,0 Grabmahl. Grabsteine (Fahrt)
- 072,9 Grabstein mit hebräischem Text: "UNSER GELIEBTER VATER Dr. SALOMON NEUMANN 22.X.1819 Pyritz - 20.IX.1906 BERLIN DES GLAUBENS RECHT UND EHRE - DER ATEM DEINER SEELE, DER MENSCHHEIT PFLICHTEN - DIE RICHTSCHNUR EINES GEISTES DER SEGEN DEINES LEBENS […] FRAU AMALIE S NEUMANN […]“
- 079,7 Salomon Neumann (Foto). Sitzungsaal. Dokument mit Schrift: "Gesundheitspflege-Verein des Berliner Bezirks der deutschen Arbeiter-Verbrüderung". Namen der Vereins-Aerzte: 1. Bezirk Hr. Dr. Neumann, Stralauerstraße 10. […]. Handschriftliches Dokument vom 19 Mai 1849
- 087,8 Frau mit Kindern in einem heruntergekommenen Dachzimmer. Frau mit Kind in Einzimmerwohnung (zwei Fotos). Stich von Stahlgießerei. Dokument: "An die Mitglieder des Gewerkvereins der deutschen Maschinenbau- und Metallarbeiter, deren Freunde und Berufsgenossen […]“
- 095,3 Hinterhof. Gebäude in der Sophienstrasse, Berlin Mitte, mit Aufschrift: "Berliner Handwerker Verein“. Dokument: "Wir Friedrich Wilhelm, von Gottes Gnaden König von Preußen etc.[…]“ Handschriftliches Dokument. Strasse und Friedhof (Schwenk)
- 115,3 Friedhof. Jüdischer Friedhof Weißensee (Foto). Dokument: "Liturgie zur Einweihung des Friedhofs der Jüdischen Gemeinde zu Berlin am 9. September 1880“. Deutsch-Hebräisch nebeneinander: "Der Mensch, wie Gras sind seine Tage, Wie des Feldes Blume blüht er. Es fährt ein Wind darüber Und sie ist nicht mehr, Und erkennt ihre Stätte nimmer. Aber die Gnade Gottes währet Von Ewigkeit zu Ewigkeit über seine Verehrer Und sein Heil bleibt den Kindeskindern". Grabsteine
-136,8 Bücher. Sterbebücher. Frau holt sich Karteikasten, sucht nach einer Karteikarte, hält Karteikarte vom Grabplatz von Martha Liebermann in der Hand: "Liebermann Martha, Laura geb. Markwald […]“ (div. Einst.)
- 171,2 Junger Mann vor Friedhofseingang (Friedhof Schönhauser Allee ?). Menschen bei einer Beerdigung (Foto). Grabsteine: "Max Liebermann 20 Juli 1847 - 8. Februar 1935“. Todesanzeige: "Im achtundachtzigsten Jahre seines Lebens, am 8. Februar 1935, schied aus einem Leben von Leidenschaft und Verpflichtung mein lieber Mann, unser verehrter Vater, Schwiegervater und Großvater Max Liebermann Auf Wunsch des Verstorbenen fand die Beerdigung in der Stille statt. Berlin, den 10 Februar 1935. Martha Liebermann, geb. Marckwald Käthe Riezler, geb. Liebermann Kurt Riezler Maria Riezler. Statt jeder besonderen Anzeige“
- 183,1 Max Liebermann mit Selbstportrait. Text: "Königliche Akademie der Künste zu Berlin". Gruppe von Menschen plus Max Liebermann in einem Ausstellungsraum (Foto). Liebermann (Foto, Karikatur). Anzeige: "Max Liebermann verlässt die Akademie der Altmeister der deutschen Malerei, der 85jährige Professor Dr. h. c. Max Liebermann, hat seinen Austritt […]“. Zeichnung einer Frau von Liebermann. Bilder und Zeichnungen von Liebermann
- 202,9 Friedhofsallee. Grabsteine (Fahrt). Grabstein mit Aufschrift: "Hier ruht in Frieden mein innigstgeliebter Mann unser treusorgender Vater und Schwiegervater Adolf Jandorf geb. am 7. Feb. 1870 gest. am 12. Jan. 1932“
- 218,2 Familiengrab der Familie Tietz. Kaufhaus Hermann Tietz (Foto). Eingang mit Aufschrift: "Cafe Braun zur S u. U Bahn Hermann Tietz“ (Foto). Wertheimgebäude (nicht Potsdamer Platz) (Foto). Gebäude in den 80ern. Modeanzeige aus den 30ern. Kaufhaus Tietz in der Leipziger Str./ Potsdamer Platz. Geschäft Albert Rosenthal. Gebäude Herrmann Gerson. Kaufhäuser. Inneneinrichtung der Kaufhäuser (div. Fotos)
- 241,3 Zeitung: "Vorwärts Berliner Volksblatt Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands“. Anzeige: "HERMANN TIETZ Damen-Bekleidung“. Dokument: "Antrag auf Verleihung […] Titels: 'Kommerzienrat' (Stand, Ruf- und Zuname) Warenhausbesitzer Oskar Tietz […]Berlin“
- 249,1 Kaufhäuser (div. Fotos), Dokument (Überblendung)
- 261,6 Grabstein: "Julius Löwenberg Geograph geb. im Jahre 1800 zu Strelna gest. am 12. Decbr.(?) 1893 zu Berlin“. Text: "Historischer (?)=Atlas des Preußischen Staats […] von Julius Löwenberg“. Bücher: "Reisen in America u. Asien“ "Geographische Entdeckungsreisen […] Bearbeitet von J. Löwenberg“
- 273,3 Grabsteine. Grabstein: "Unsere geliebten Eltern Louis u. Helene Lewandowski Liebe macht das Lied unsterblich“. (Schwenk). Hebräische Schrift, Text und deutscher Text: "KOL RINNAH U’ T’FILLAH / Ein und zweistimmige Gesänge für den israelischen Gottesdienst / L. Lewandowski“. Noten, Bild der Synagoge Oranienburgerstrasse (Überblendung). Handschriftl. Brief
- 295,2 Grabsteine: "Hier ruht unser theurer Gatte und Vater Samuel Bellachini geb. d. 1. Mai 1927 gest. d. 24 Januar 1885“. "HIER RUHT DER PHYSIKER PROFESSOR DR. PHIL. EUGEN GOLDSTEIN / GEB. 5. SEPT […]850 GEST. 25. DEZ […]30“/ "DR. H. STEINTHAL […]“. Steinthal (Bild). Text: "MORITZ LAZARUS UND HEYMANN STEINTHAL / Die Begründer der Völkerpsychologie in ihren Briefen / Mit einer Einleitung herausgegeben von INGRID BELKE“. Lazarus (Foto). Steinthal (Foto), Buch mit Schrift: "Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums. Prof. Dr. H. Steinthal: Über Juden und Judentum.“ (Schwenk von Foto auf Text)
- 311,6 Div. Dokumente, Briefe, Texte: "An die deutschen Juden Von Prof. Dr. M. Lazarus“. "EIN PSYCHOLOGISCHER BLICK IN UNSERE ZEIT. VORTRAG, IM WISSENSCHAFTLICHEN VEREIN IN DER SINGAKADEMIE AM 20. JANUAR 1872 GEHALTEN […]“. "[…] Antisemitischer Volksverein Berlin, Norden […]“. "[…]einzige ausgesprochen antijüdische und damit antikapitalistische Illustrierte Kampfblatt im deutschen Sprachgebiet […] Die jüdische Weltpest! In diesem Sinne kämpft der 'Illustrierte Beobachter'. […]“. "Warum wir Antisemiten sein müssen. […]“. "Arbeiterrevolution oder Judendiktatur? […]“. "Die Juden - Deutschlands Vampyre […]“. Karikatur: Bär, geführt von zwei abgemagerten Männern, auf dem Bär sitzt ein dicker Mann, dazu Text: "Sprengt die Fesseln der Judenherrschaft, Zinsknechtschaft u. Schieberwirtschaft! Wählt Deutsch-Sozial!“. Karikatur: Muskulöser Mann mit Hakenkreuzarmbinde steht vor einem Polizisten mit Sternarmbinde, der wiederum vor einem Geldsack steht mit der Aufschrift: "KRIEGS- REVOLUTIONS- INFLATIONS GEWINNLER OSTJUDEN 100 000 000“. Auf dem Geldsack sitzt ein dicker, gut gekleideter Mann. Karikatur: Jude mit Sektglas und Brathähnchen in den Händen, darunter Text: "Arbeiter! Nicht wir sind Dein Feind, sondern Bank und Jude. Laß Dich nicht länger zu ihrem Schutz mißbrauchen, sondern kämpfe mit uns gegen den Weltfeind! National-Sozialistische Deutsche Arbeiterpartei!“. Wort: "Mord!!“ darunter Skizze: dicker Mann mit großer Nase und Kette mit Davidsternanhänger hält ein blutbeschmiertes Messer in der Hand, Oberkörper löst sich in Blutstropfen auf, vor ihm sitzt eine junge Frau
- 334,6 Zwei Männer, denen von zwei Polizisten Bart und Haare abgeschnitten werden. Mann mit Davidstern am Mantel steht vor einem SS-Mann. Männer mit Kindern auf einer Landstrasse bewacht von Soldat (drei Fotos)
- 342,0 Mann mit kleinem Mädchen auf einer Tanzfläche, er singt, beide tanzen (Einst.)
- 360,7 Grabsteinreihe, Grabstein: "Der teuren Mutter und großen Menschenfreundin Lina Morgenstern geb. Bauer geb. am 25. Nov. 1830 gest. am 16. Dec. 1909 […] Theodor Morgenstern […]“. Lina Morgenstern (div. Fotos)
- 377,0 Zeichnung einer Suppenküche. Text: "Berliner Volksküche v. 1866. Zum Stiftungsfest am 8. Juni 1876 im Auftrag des Vorstandes verfaßt von Lina Morgenstern“. Dokument: "Vorstand des Vereins der Berliner Volksküchen von 1866 […]“. Skizzen von armen Leuten, Küchen, Suppenausschank. Zwei Buchseiten: auf der einen ein Bild zweier Kinder auf der anderen der Text: "Hundert Erzählungen aus der Kinderwelt für Kinderstube und Kindergarten von Lina Morgenstern […]“. Buchseite: "Die Frauen des 19. Jahrhunderts Biographische und culturhistorische Zeit- und Charactergemälde von Lina Morgenstern". Text: "Fünfter Jahresbericht des Berliner Hausfrauen=Vereins über das Verwaltungsjahr 1878. […]“. Text: "Gegen die Vertheuerung der Lebensmittel Vortrag, gehalten den 20. November 1873 im Bürgersaal des Berliner Rathauses in der Herbstversammlung des Vereins der Berliner Volksküchen von Lina Morgenstern […]“. Dokument/Brief. Küche (Einst). Text: "Die Kartoffelküche […]“. "Kochbuch von Lina Morgenstern“. Zeitung: "Deutsche Hausfrauen Zeitung“. Dokument auf französisch. Briefumschlag
- 427,2 Grabstein: "DEM ANDENKEN SEINES BEGRÜNDERS UND FÜHRERS DR. MAX HIRSCH GEB. 30. DEZEMBER 1832. GEST. 26. JUNI 1905 GEWIDMET VOM VERBAND DER DEUTSCHEN GEWERKVEREINE (HIRSCH-DUNCKER) […] SEIN LEBEN GALT DER ARBEIT FÜR DAS VOLK UND SEIN DEUTSCHES VATERLAND". Max Hirsch (Zeichnung). Text: "Petition an den hohen Reichstag betreffend die gesetzliche Zulassung der Berufsvereine". Div. Briefe, Dokumente
- 446,0 Grabstein: "Ruhestätte des Schriftstellers Dr. Ed. Jacobson geb. 10. November 1833 gest. 29. Januar 1897". Plakat mit Bild und Schrift: "Die Götter in der Hasenheide“. "Couplets aus der Posse Die Götter in der Hasenheide oder: Berliner im Olymp Nach F. Tietz von E. Jacobson und R. Kinderer.“
- 455,2 Grabstein: "[…] der Schriftsteller Dr. Oscar Blumenthal […]“. Texte: "Bummelbriede Heiteres und Grilliges von Oscar Blumenthal". "Betrogene Betrüger Lustspiel in vier Akten von Oskar Blumenthal". "Die Beichte des Bruders Gebaldus Eine Legende von Oscar Blumenthal" Dokument. Zeitungsausschnitte: "Oskar Blumenthals 'Der tote Löwe' in Berlin verboten". "‘Der tote Löwe’ bleibt verboten". Text: "Klage 1. der Direktion des Berliner Theaters hierselbst, Alfred Halm und Otto Graul, 2. des Schriftstellers Otto Blumenthal, sämtlich vertreten durch Justizrat Paul Jonas, wider den Ober- Präsidenten der Provinz Brandenburg zu Potsdam“. Zeitungsauschnitte: "Blumenthals ‘Der tote Löwe’ in letzter Instanz freigegeben […]“. "Der scheintote Löwe […]“
- 474,7-491,0 Friedhof. Grabmale. Inschrift: "Josef Schwarz“
---
Rolle 3:
- 000,0 Schallplatte. Grammophon. Wohnzimmer. Dokument: "Normalvertrag Deutscher Bühnen-Verein u. Genossen[…] Deutscher Bühnenangehöriger (Tarifvertrag vom 12. Mai 1991) Vertrag […] der Generalverwaltung der Staatstheater zu Berlin vertreten durch den Intendanten der Oper (Bühnenl[…]) […] Josef E. Schwarz aus Prag (Bühnenmitglied) […]“. Staatsoper Unter den Linden (Foto)
- 028,1 Grabmahl (Fahrt), Soldatenfriedhof, Militärparade Unter den Linden (Fotos, Überblendung). Soldaten (Fotos). Grabmahl mit Aufschrift: "1914-1918 IHREN IM WELTKRIEG GEFALLENEN SÖHNEN DIE JÜDISCHE GEMEINDE ZU BERLIN“ (Einst.)
- 050,6 Soldaten mit siebenarmigem Leuchter (Foto). Gebäude mit Davidsternfahnen an der Seite, Gruppe von Soldaten davor. Soldatenfriedhof (Einst.). Zeitungsausschnitte: "Der Heldengedenktag im Judentum Deutschlands […]“. "Wir vergessen Euch nicht! Zum Heldengedenktag am 13. März 1938 […]“. Synagoge Oranienburgerstrasse (Foto mit Zeitungsausschnitten, Überblendung), Reihen von Soldatengrabsteinen (Überblendung)
- 072,1 Männer knien auf dem Boden, andere und Soldaten stehen dahinter. Männer säubern eine Wand, Soldat steht daneben (zwei Fotos)
- 076,2 Grabsteinreihe (Schwenk). Grabstein: "BERNHARD JACOBSOHN VERGAST IN SACHSENHAUSEN 1942“ "JOSEF EYLBAUM GEB. 18.1. 1894 UMGEK, 4.1.1941 DACHAU“ "[…] DR. JUR. HERBERT HERZOG GEB. 14. FEBRUAR 1905 ERMORDET JUNI 1941 IM KZ MAUTHAUSEN […]“ "MENDEL WACHSMANN GEB. 21.5.1886 GEST. 2.4.1941 SACHSENHAUSEN DEM ANDENKEN GEORG WACHSMANN GEB. 27.4. 1918 UMGEKOMMEN 27.5.1942 SACHSENHAUSEN LEO WACHSMANN GEB. 11.2.1923 UMGEKOMMEN DEZ. 1943 AUSCHWITZ“
- 091,4 Chanukka Feier (div. Einst.)
- 130,4 Friedhofsallee. Familiengrab der Familie Rathenau (Schwenk). Grabstein mit Aufschrift: "ERICH RATHENAU […] EMIL RATHENAU […] WALTER RATHENAU […] MATHILDE RATHENAU". Emil Rathenau (Bild)
- 141,3 Postfuhramt in der Oranienburgerstrasse. Raum mit Telefonistinnen (zwei Fotos). Telefone (Fotos)
- 159,7 Zwei Männer (Rathenau ?) (Fotos). Brief mit Emil Rathenaus Unterschrift. Errichten von Telefonmasten, Strassenlaternen, u.a. Unter den Linden (div. Fotos). Zwei Dokumente des Elektrizitätswerkes Berlin. Emil Rathenau (Foto u. Zeichnung)
-180,9 Walther Rathenau (Foto). Zwei Landschaftsskizzen von Walther Rathenau. Text: "VON DER PHILOSOPHISCHEN FACULTÄT DER FRIEDRICH-WILHELMS-UNIVERSITÄT ZU BERLIN GENEHMIGT UND NEBST DEN BEIGEFÜGTEN THESEN ÖFFENTLICH ZU VERTHEIDIGEN AM 23. OCTOBER 1889 VON WALTHER RATHENAU AUS BERLIN“. Handschriftlicher Brief. Papier mit Schrift: "‘Deutschlands Rohstoffversorgung’ von Walther Rathenau“. Rathenau (Foto). Div. Dokumente, die Rathenaus Arbeiten im Auswärtigen Amt Zeigen. Gebäude. Trauerfeier von Walther Rathenau (Fotos). Text: "24. JUNI 1923 / PLENARSAAL DES REICHSTAGES / Dem Gedenken Walther Rathenaus, des deutschen Patrioten, des großen einsamen Denkers, widmet der Deutsche Republikanische Reichsbund diese Feierstunde“. Zeitungsausschnitt: "Berliner Rathenaugedenktafel entfernt. Die im Berliner Stadtteil Grunewald, an der Straßenkreuzung Königsallee - Erdener Straße, der Stelle, wo Walther Rathenau ermordet wurde, angebrachte Gedenktafel ist entfernt worden“
- 211,3 Friedhof Grabsteine (Schwenk). Grabstein: "DEM MALER UND RADIERER LESSER URY […]“ Aufgeschlagenes Buch mit Bildern von Lesser Ury, Überschrift: "Lesser Urys jüdische Bilder“. Div. Radierungen, Zeichnungen, Bilder von Ury
- 243,7 Grabstein: "DEM ANDENKEN MEINES LIEBEN MANNES UNSEREM GUTEN VATI DR. MED. ARNO PHILIPPSTHAL […]“. Todesanzeige: "Am Montag, den 3. April, vormittags 8.15 Uhr verschied im Staatskrankenhaus nach bitterstem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater Dr. med. Arno Philippsthal im Alter von nur 45 Jahren. In tiefer Trauer Die Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet statt am Sonntag, den 9. April 12 Uhr vor der Halle des jüd. Friedhofs in Weißensee". "Nachruf Tief erschüttert erfahren wir die Nachricht vom Tode unseres Arztes, des Herrn Dr. med. Arno Philippsthal aus Biesdorf. Mit Eifer, Pflichttreue und großem Können hat er uns in mannigfachen Krankheitsfällen zur Seite gestanden und stets versucht, durch ein freundliches Wort unsere Leiden erträglicher zu machen. Er war uns mehr als nur Arzt, er war uns Helfer, Berater und Freund im besten Sinne. Seine Patienten". Text: "Alle die, die heute noch mit Juden zusammenarbeiten die in Judengeschäften kaufen oder Juden unterstützen, sind Verräter an der deutschen Volksgemeinschaft. Wer sich heute noch mit Juden abgibt, tut das nicht etwa deswegen, weil er von der Judenfrage nichts weiß, sondern weil er gegen Deutschland eingestellt ist. Biesdorfer meidet die Judengschäfte: Philipp Feibusch, Klempner - Königstrasse Farben - Gerling in der Oberfeldstrasse Schleimer, Alt Biesdorf 6 Setzt Euch nicht falschen Beurteilungen aus!“. Zwei Soldaten vor einer Fensterscheibe mit dem Schild darin: "Deutsche! Wehrt Euch kauft nicht bei Juden!“ Demonstranten mit Schildern: "Deutsche! Wehrt Euch kauft nicht bei Juden!“. Schaufenster mit Schrift: "Urlaub in Dachau! Jud“. Häuserwand mit Schrift: "Jud verrecke“, darunter ein Hakenkreuz (Fotos)
- 268,1 Haus von Arno Philippsthal. Gedenktafel: "HIER WOHNTE WIDERSTANDSKÄMPFER DR. ARNO PHILIPPSTHAL / GEB. AM 13.9.1887 / VON FASCHISTEN AM 3.4.1933 ERMORDET / EIN WOHLTÄTER UND VERDIENTER ARZT DES VOLKES“ (Einst.)
- 273,0 Grabsteine: "Dr. ABRAHAM ADOLF BAER / Geheimer Medicinrat […]“. "[…] DR. MED. ADOLF BAGINSKY / PROFESSOR A. D. UNIVERSITÄT BERLIN […]“. "Albert Fraenkel“. " […] der geh. Sanitätsrat Dr. Ferdinand Straßmann / Stadtrat und Ehrenbürger der Stadt Berlin“. Unterschrift, Patent für Straßmann. Sitzungsraum
- 296,7 Strassenschild: "Straßmannstraße“, Dokumente (Überblendung). Ausschnitt: "und welcher Ihrer vier Großelternteile der Rasse nach volljüdischer Abstammung sind […]“, "alle meine vier Grosseltern jüdischer Abstammung“ (Überblendung). "Gesetz vom 14.11.1935 […] in den Ruhestand treten“
- 305,7 Unterschrift von Dr. Paul Straßmann, Dokumente, Text: "dass Sie von heute ab beurlaubt sind“, Grabstein von Ferdinand Straßmann (Überblendung)
- 316,9 Familiengrab der Familie Mosse: "EMILIE MOSSE GEB. LOEWENSTEIN / GEB. 23. DEZ. 1851 / GEST. 12.OKT. 1924. / RUDOLF MOSSE GEB. 8.MAI 1843 / GEST. 8. SEPT. 1920“. Rudolf Mosse (Foto). Verlagshaus "RUDOLF MOSSE“ in Berlin (Foto). Zeitungsanzeige: "RUDOLF MOSSE“. Zeitung: "Berliner Tageblatt“. "Druck und Verlag Rudolf Mosse in Berlin“ (Zoom). Verlagshaus (Foto). Buchrücken mit Aufschrift: "SPARE! / BENUTZE DEN Rudolf Mosse-Code / DEUTSCHES REICHSADRESSBUCH […]“. Seiten des Adressbuches. Bücher von außen (div. Einst.). Zoom auf Reichsadler mit Hakenkreuz
- 351,2 Grabstein: "THEODOR WOLFF“. Handschriftlicher Brief. Theodor Wolff (Foto). Gebäude des ehemaligen jüdischen Krankenhauses in Berlin (Einst.)
- 364,8 Mehrere Ausgaben der Zeitschrift "ULK“ werden durchblättert. Zeitschriftenseite. Zoom auf Fußzeile mit Schrift: "Dr. Kurt Tucholsky, Berlin […]“. Kurt Tucholsky (Foto). Grabsteine von Alex und Doris Tucholsky
- 386,6 Grabsteine: "SAMUEL FISCHER / ELSE LEVY / GERHART FISCHER“. "SAMUEL FISCHER / 24.DEC. 1859 / 15.OKT. 1934“ (nah). Todesanzeige: "Mein geliebter Mann, unser guter Vater und Großvater Samuel Fischer ist heute von uns gegangen. Hedwig Fischer, geb. Landshoff. Brigitte Bermann-Fischer. Hilde Fischer. Dr. Gottfried Bermann-Fischer und drei Enkeltöchter. Berlin Grunewald, den 15. Oktober 1934“. Zeitschrift "Jüdische Bibliothek“. Fischer (Foto), mit der Unterschrift: "Der Verleger Fischer im Kreise seiner Freunde“. Buch: "Verlagskatalog von S. Fischer Verlag/Berlin 1886-1906“. Buchseite: "Inhaltsverzeichnis Ein Vorwort: vom Verlegen Verzeichnis der Autoren des Verlages: Peter Altenberg / Leopold Andrian / Gabriele d’Annunzio / Hermann Bahr / Herman Bang / Richard Beer-Hofmann / Otto Behrend / Carl Albrecht Bernoulli / Max Bernstein / Oscar Bie / Edvard Brandes / Robert Browning und Elisabeth Barrett-Barrett / Max Burckhard / E.A. Butti / Juliane Déry / Josef Diner- Dénes / Hedwig Dohm / Fedor Dostojewski / Otto Eckmann / George Egerton / Arthur Eloesser / Hermann Faber / Cäsar Flaischlen / Efraim Frisch / Arne Garborg / O. Gayer / Gustaf af Geijerstam / Adine Gemberg / Franz Giesebrecht / Edmond und Jules de Goncourt / Fannie Groeger“. Buchseite mit einem Foto von Thomas Mann, Arthur Schnitzler. Buch: "GESAMMELTE WERKE VON RICHARD DEHMEL“. Buch: "210 BÜCHER MODERNER AUTOREN FÜR DEN SCHULGEBRAUCH AUSGEWÄHLT / S. FISCHER VERLAG/BERLIN“. Briefe von Fischer, Grabstein (Überblendung)
- 417,8 Friedhofsalleen (Schwenk). Zwei Männer. Strassen, Häuser, Friedhof. (Fotos, Überblendung)
- 434,0 Strasse. Laden mit Schild: "Koschere Fleischerei“ (Schwenk). Häuserfront mit Ständen auf der Strasse (Foto). Frau (drei Fotos). Häuser mit Ladenzeile. Strasse überfüllt mit Männern (Fotos). Strasse in den 80ern (Einst.), Häuser, Strassen (alten Fotos, Überblendung)
- 464,1 Chanukka Feier (Einst.)
- 485,2 Friedhofsallee. Bild eines Betraums. Friedhof
- 507,3 Grabsteine. Cywia Berger, Großmutter der Regisseurin (Foto, Überblendung). Grabstein: "Cywia BERGER“. Grabstein, Cywia Berger (Fotos, Überblendung)
- 531,1 Friedhofsallee
- 556,0-569,0 Abspann
Lt. Kopie: Bundesarchiv - Filmarchiv, Berlin |