Fritz Bauer Institut · Cinematographie des Holocaust


Reisen ins Leben. Weiterleben nach einer Kindheit in Auschwitz. R: Mitscherlich [DE, 1996]

ID

FBW002391      Dokumentarfilm

Land / Jahr

Deutschland, 1996

Originaltitel

Reisen ins Leben. Weiterleben nach einer Kindheit in Auschwitz

Andere Titel

Journey Into Life

Regie

Thomas Mitscherlich

Produktion

Bremer Institut Film Fernsehen, Bremen

Prod. / Stab

Produzent: Elke Peters; Produktionsassistenz: Elke Bormann; Drehbuch: Thomas Mitscherlich; Kamera: Bernd Fiedler, Thomas Mauch; Schnitt: Margot Neubert-Maric; Tonschnitt: Heidi Leihbecher; Ton: Alexander Georgia; Musik: Jens Peter Ostendorf; Recherche: Barbara Johr, Ronny Loewy

Statement(s) von

Gerhard Durlacher; Yehuda Bacon; Ruth Klüger

Länge

130'

Format

16mm/farbe/1:1,37

Zeitangaben

- 22.02.1996: Uraufführung, Berlin (46. Internationale Filmfestspiele, Filmpalast) OmdU

Synopsis

Das Zentrum des Films besteht aus den Berichten von drei Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz, von ihrem Leben nach dem Lager. Die drei Menschen verbindet die Tatsache, daß sie als Kinder und Jugendliche Theresienstadt und Auschwitz überlebt haben. Es sind: Gerhard Durlacher, der als Sozialwissenschaftler über die Frage des Überlebens gearbeitet hat. Jehuda Bacon, der seit 1958 Professor für Malerei in Jerusalem ist und Zeuge im Eichmann- und Auschwitzprozeß war und Ruth Klüger, die mit ihrer Mutter bis 1948 in der Nähe von DP-Damps in Deutschland lebte, bevor sie in die USA auswanderte. Heute lehrt sie als Professorin deutsche Literatur. Die Kultur der jüdischen Menschen waren in Europa zerstört. Eine Heimat gab es meistens nicht mehr. Die Familien waren ermordet, die Geretteten häufig die einzigen Überlebenden. Der Film besteht aus zwei Komponenten: aus den Berichten von Geretteten und aus historischem Filmmaterial zu Befreiung, Displaced Person Camps, legaler und illegaler Einwanderung nach Palästina/Israel und restriktiver Einwanderungspolitik in den westlichen Ländern. Inclusive historischem Filmmaterial.

Schlagworte

1940-1949; 1945; 1990-1999; Auschwitz (KZ); Buchenwald (KZ); Bundesrepublik Deutschland; DP-Lager; Einwanderung; Folgen der Lagerhaft; Holocaust-Überlebender; Israel; Jüdische displaced person; Jugendlicher Häftling; Kindheit; Kriegsende; Leipzig; Ohrdruf (Außenlager Buchenwald); Österreich; Palästina; Russen; Theresienstadt; Überlebensstrategie; USA; Westerbork (Durchgangslager); Wetzlar (DP-Lager); Zweiter Weltkrieg

Literatur

- Johr, Barbara: Reisen ins Leben. Weiterleben nach einer Kindheit in Auschwitz. Bremen: Donat 1997

Vor- / Nachspann

- 1. Reisen ins / LEBEN
- 2. Ein Film von / THOMAS MITSCHERLICH
- 3. mit / GERHARD DURLACHER / YEHUDA BACON / RUTH KLÜGER
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- 1. Dank an / CARL NEDELMANN / für Zuhören, Rat und den Blick ins Freie / THOMAS MAUCH / für Einblicke in Landschaften
- 2. Regie / THOMAS MITSCHERLICH
- 3. Assistenz / BARBARA JOHR / Historikerin / RONNY LOEWY / Filmhistoriker
- 4. Kamera / BERND FIEDLER / Ton / ALEXANDER GEORGIA
- 5. Schnitt / MARGOT NEUBERT-MARIC
- 6, Musik / JENS PETER OSTENDORF / und Prélude 2 / von George Gershwin
- 7. Mischung / RICHARD BOROWSKI / Ton-Schnitt / HEIDI LEIHBECHER
- 8. Sekretariat / ANNA SLABA / Geschäftsführung / INGE HAAR
- 9. Produktion / ELKE PETERS / Assistenz / ELKE BORMANN
- 10. Mit Unterstüzung von / National Archives, / Washington D.C. / National Center for Jewish Film / at Brandeis University, Boston / Steven Spielberg Jewish Film Archive / The Hebrew University of Jerusalem / Fritz Bauer Institut, / Frankfurt am Main
- 11. Kopierwerk / ATLANTIK FILM KOPIERWERK / Tonstudio / LOFT STUDIOS / Titel / VAKAT
- 12. Gefördert mit Mitteln vom / HAMBURGER FILMBÜRO / mit Unterstützung des / NDR
- 13. BREMER INSTITUT / FILM/FERNSEHEN / © 1996
Abschrift lt. Kopie