Fritz Bauer Institut · Cinematographie des Holocaust
ID |
FBW001892 Dokumentarfilm |
Land / Jahr |
Deutschland, 1994-1995 |
Originaltitel |
Auschwitz. Fünf Tage im November |
Regie |
Cilly Kugelmann, Hanno Loewy, Ronny Loewy |
Produktion |
Tele Potsdam Fernsehproduktion GmbH, Berlin; für 3SAT, Mainz |
Prod. / Stab |
Produzent: Lew Hohmann; Redaktion: Inge Classen; Produktionsleitung: Marco Mundt; Drehbuch: Cilly Kugelmann, Hanno Loewy, Ronny Loewy; Kamera: Christian Lehmann; Schnitt: Max Reimann; Schnitt, div.: Dieter Reifarth (Pre-editing), Peter Voigt (Schnitt-Mitarbeit); Ton: Peter Pflughaupt; Sprecher: Petra Kelling, Uwe Müller |
Länge |
37' |
Format |
Betacam/farbe |
Zeitangaben |
- 25.11.1994: Drehbeginn |
Weitere Angaben |
- Drehort: Auschwitz (Stammlager, Auschwitz Birkenau, Stadt) |
Synopsis |
An fünf Tagen im November 1994 haben die Autoren des Films das heute als Museum gestaltete ehemalige Konzentrationslager Auschwitz dokumentiert. Neben dem sogenannten Stammlager und dem gigantischen Vernichtungslager Birkenau kontrollierte die Lagerverwaltung Auschwitz über 50 Nebenstellen in Oberschlesien. Auschwitz war das größte Konglomerat von Arbeitslagern, der größte Lieferant von Sklavenarbeit für deutsche Firmen, es war vor allem auch die am längsten operierende Vernichtungsfabrik. Aber was ist Auschwitz heute? Auschwitz ist ein Friedhof, eine didaktische Ausstellung, ein Mahnmal und eine Pilgerstätte. Auschwitz verfällt, so der Tenor gutgemeinter Aufrufe, die Auschwitz als Symbol für ein beispielloses Verbrechen an der Menschheit erhalten wissen wollen. Gegner und Befürworter von Konservierungsmaßnahmen argumentieren nicht nur für und gegen eine bestimmte Geschichtsinterpretation, sondern diskutieren auch Methoden der Konfrontation mit dieser Geschichte. |
Schlagworte |
Auschwitz (KZ); Auschwitz II; Gedenkstätte; Museum; Oswiecim; Panstwowe Muzeum (Oswiecim); Vernichtungslager |