Fritz Bauer Institut · Cinematographie des Holocaust
ID |
FBW001375 Spielfilm |
Land / Jahr |
USA, 1942 |
Originaltitel |
TO BE OR NOT TO BE |
Andere Titel |
SEIN ODER NICHT SEIN (deutscher Titel) |
Regie |
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Produktion |
United Artists Corp., Los Angeles, CA / New York, NY / Romaine Film Cooperation |
Prod. / Stab |
Produzent: Ernst Lubitsch; Ko-Produzent: Alexander Korda; Regieassistenz: William Tummel, William McGarry; Script: Edwin Justus Meyer; Buchvorlage: Ernst Lubitsch, Melchior Lengyel; Kamera: Rudolph Maté; Schnitt: Dorothy Spencer; Ton: Frank Maher; Production Design: Vincent Korda; Bauten, div.: Joseph McMillan Johnson (Associate art director), Julie Heron (Set Designer); Technik, div.: Richard Ordynski (Technische Überwachung); Spezialeffekte: Lawrence W. Butler; Kostüme-Entwürfe: Irene (=Vorname); Masken: Gordon Bau; Kostüme, div.: Walter Plankett; Musik: Miklós Rózsa; Musikalische Leitung: Werner Richard Heymann |
Darsteller |
Carole Lombard (Maria Tura); Jack Benny (Joseph Tura); Robert Stack (Lt. Stanislav Sobinski); Felix Bressart (Greenberg); Lionel Atwill (Rawitch); Stanley Ridges (Prof. Alexander Siletsky); Sig Rumann (Col. Ehrhardt); Tom Dugan (Bronski); Charles Halton (Dobosh, Director); Peter Caldwell (Wilhelm Kunze); Helmut Dantine (Copilot); Otto Reichow (Copilot); Miles Mander (Maj. Cunningham); George Lynn (Actor-Adjutant); Henry Victor (Capt. Schultz); Maude Eburne (Anna, the Maid); Amand "Curly" Wright (Makeup Man); Ernö Verebes (Stage Manager); Halliwell Hobbes (Gen. Armstrong); Leslie Denison (Captain); Frank Reicher (Dr. Bojarski, Foreign Office); Wolfgang Zilzer (Man in Bookstore); Olaf Hytten (Polonius in Warsaw); Charles Irwin (Reporter); Leyland Hodgson (Reporter); Adolf Edgar Licho (Prompter); Rudolf Amendt-Anders (als: Robert O. Davis) (Gestapo Sergeant); Roland Varno (Pilot); Maurice Murphy (R.A.F. Flyer); Gene Rizzi (R.A.F. Flyer); Paul Barrett (R.A.F. Flyer); John Kellogg (R.A.F. Flyer); James Gilette (R.A.F. Flyer); Sven-Hugo Borg (German Soldier); Alec Craig (Scottish Farmer); James Finlayson (Scottish Farmer); John Meredith (English radio operator) |
Länge |
2710 m / 99'02'' |
Format |
35mm/sw/1:1,37 |
Zeitangaben |
- 06.11.1941-23.12.1941: Drehzeit |
Synopsis |
Diese satirische Komödie spielt im Warschau des Spätsommers 1939. Eine Theatergruppe probt die Aufführung einer politischen Satire names "Gestapo". Star des Ensembles ist Joseph Tura, ein eitler und nach Selbstbestätigung suchender Schauspieler. An seiner Seite steht als Lebens- und Bühnenpartnerin Maria Tura, welche seine starke Eifersucht erweckt, indem sie ihn mit dem Fliegerleutnant Sobinski betrügt. Der deutsche Überfall auf Polen im September 1939 bedeutet das Aus für das Theater. Nun tritt der Nazi-Argent Siletzky auf die Bühne. In England hat er wichtige Informationen über den polnischen Widerstand gesammelt.Noch bevor Siletzky seine Informationen an den Gestapo-Chef Ehrhardt weitergeben kann, soll Sobinski ihn ausschalten. Zu diesem Zweck inszeniert die Theathergrupp durch einen Nachbau das Gestapo-Hauptquartier. Durch die verführerische Maria wird Siletzky schließlich in das "Theater" gelockt. Aber der eitle Joseph Tura versagt in seiner Rolle als SS-Mann Ehrhardt. Siletzky, der nun versucht zu fliehen, wird auf der Bühne von Sobinski erschossen. Tura muss nun den toten Siletzky vor dem wahren Ehrhardt vertreten. Als dieser Tura mit der Leiche Siletzys konfrontiert, wird die Situation zusehends ausweglos. Nur die in SS-Uniformen verkleidete Theatergruppe kann durch eine vorgetäuschte Verhaftung Turas die Situation retten. Schließlich gelingt es der Truppe durch eine erneute Inszenierung, Bronski spielt Hitler, mit einer Sondermachine des Führers nach Schottland zu fliehen. Hier schließt sich der Kreis. Der eitle Tura spielt Hamlet und wieder betrügt Maria ihn mit einem britischen Offizier. |
Schlagworte |
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Literatur |
- Kafka, Hans: "Hollywood Calling", in: Aufbau (New York, NY), Jg. 7, Nr. 48, 28.11.1941 |