Fritz Bauer Institut · Cinematographie des Holocaust


This Land Is Mine. R: Renoir [US, 1943]

ID

FBW001371      Spielfilm

Land / Jahr

USA, 1943

Originaltitel

This Land Is Mine

Regie

Jean Renoir

Produktion

RKO (Radio Keith Orpheum) Radio Pictures, Inc., Los Angeles, CA / New York, NY

Prod. / Stab

Produzent: Jean Renoir, Dudley Nichols; Künstlerische Oberleitung: Albert S. D'Agostino, Walter E. Keller; Drehbuch: Dudley Nichols; Kamera: Frank Redman; Schnitt: Frederick Knudtson; Bauten: Darrell Silvera; Production Design: Eugene Lourie; Ausstattung: A. Roland Fields; Spezialeffekte: Vernon L. Walker; Kostüme: Renie; Musik: Constantin Bakaleinikoff; Musikalische Arrangements: Lothar Perl

Darsteller

Charles Laughton (Arthur Lory); Maureen O'Hara (Louise Martin); George Sanders (George Lambert); Walter Slezak (Maj. Erich von Keller); Kent Smith (Paul Martin); Una O'Connor (Mrs. Emma Lory); Philip Merivale (Prof. Sorel); Thurston Hall (Mayor Henry Manville); George Coulouris (Prosecuting Attorney); Nancy Gates (Julie Grant); Ivan F. Simpson (Judge); John Donat (Edmund Lorraine); Frank Alten (Lt. Schwartz); Leo Bulgakov (Little Man); Wheaton Chambers (Mr. Lorraine); Cecil Weston (Mrs. Lorraine); Ludwig Donath (German Captain); Lillian O'Malley (Woman in Street); Gordon Clark (Lieutenant); Hans Moebus (German Chauffeur); Jack Martin (German Captain); Gabriel Lenoff; Philip Ahlm (German Lieutenant); Albert D'Arno; Rolf Myzet; Lester Sharpe; Sven-Hugo Borg; Nicholas Vehr; Russell Hoyt; Walter Thiele (German Soldier); Louis Arno; Bob Stevenson; Hans Schumm; John Banner; George Sorel (German Sergeants); Ferdinand Schumann-Heink (Karl); Gus Taillon (Newsman); William Yetter, Sr. (Otto); Edward McNamara (Policeman); Otto Hoffman (Printer); Hans von Morhart (Soldier Who Gets Slapped); John H. Dilson (Mayor's Secretary); Ernest Grooney (Priest); George MacQuarrie (Chief of Police); Tommy Bond (Julian); John Rice; Jack Sheah (Burly Cop); Ida Shoemaker (Woman in Street); Oscar Lorraine (Clerk); Joan Barclay (Young Woman); Mildred Hardy; Margaret Fealy (Old Women); Linda Ann Bieber (Emily); Lloyd Ingraham (Paper Man in Street); Terrellyne Johnson (Girl); Hallene Hall (Woman at Window); Mary Stuart (Photo Double); Casey Johnson (Boy); George Carleton (Jury Foreman); Hal Malone (Bit in Courtroom); Henry Roquemore (Butcher)

Länge

103'

Format

35mm/sw/1:1,37

Synopsis

Arthur Lory ist ein ängstlicher Schullehrer, der sich am liebsten heraushält. Er ist sich seiner Feigheit bewusst und spricht darüber mit seiner Kollegin Louise Martin, die seine Ängste versteht, gleichzeitig aber mit der Résistance sympathisiert. Als ihr Bruder, Paul Martin, das Auto eines deutschen Offiziers in die Luft sprengt, sieht Louise sich gezwungen, für Martin zu lügen, ebenso wie Arthur Lory, der versehentlich verhört wird. Obwohl er sich vorgenommen hat, neutral zu bleiben, stellt Lory fest, dass er mehr und mehr für den Widerstand ist. Lory wird zur Geisel der Deutschen. Er soll erschossen werden, wenn nicht ein anderer den Anschlag auf das Auto gesteht. Um ihren Sohn zu retten, spricht Mrs. Emma Lory mit Lambert über Martin. Aber Lambert ist ein Kollaborateur, der die Information weitergibt. Von Gewissensbissen geplagt, versucht er dann, Martin zu warnen. Aber er wird von deutschen Soldaten niedergeschossen. Am folgenden Tag wird Arthur Lory freigelassen. Er weiß nicht, was geschehen ist. Er besucht Louise Martin, die ihn hasst, und jetzt merkt er, was der Preis für seine Freiheit ist. Er geht zum Büro von George Lambert, aber er findet den Informanten tot vor, das Opfer eines Selbstmords. Als Arthur unwissentlich das Gewehr aufhebt, das Lambert benutzt hat, liefert er das Indiz, um ihn selbst als Mörder hinzustellen. Im folgenden Prozess spricht die Anklage vom klaren Fall eines kaltblütigen Mordes. Als er schließlich selbst zu Wort kommt, klagt Arthur Lory nicht nur Lambert als Kollaborateur an, sondern er prangert den Bürgermeister und die gesamte Vichy-Justiz an. Das Gericht vertagt sich, und Arthur Lory wird zurück in seine Zelle gebracht, wo ihn der deutsche Kommandant Major Erich von Keller aufsucht. Keller verspricht Lory die Freiheit. Ein Abschiedbrief werde auftauchen, den George Lambert selbst geschrieben habe, womit bewiesen sei, dass es gar keinen Mord gab. Als Gegenleistung soll Arthur Lory unauffällig als Lehrer weiterleben und die Vichy-Regierung unterstützen. Lory stimmt den Bedingungen zu, doch am folgenden Tag setzt er vor Gericht seine Rede fort. Er erklärt, dass französische Patrioten sterben müssen, und dass jeder, der das Vichy-Regime unterstützt, für diese Toten verantwortlich ist. Er schließt mit einer letzten Erklärung -- dass er Louise Martin liebt. Am nächsten Tag, als er seinen Schülern die Erklärung der Menschenrechte vorliest, wird er von den Deutschen zur Exekution abgeführt.

Schlagworte

Antinazifilm (USA)

Literatur

- Nash, Ray R. / Ross, Stanley R. / Conelly, Robert B. (Ed.): Motion Picture Guide. Chicago, IL: Cinebooks, 1987