Fritz Bauer Institut · Cinematographie des Holocaust


Cross of Lorraine. R: Garnett [US, 1943]

ID

FBW000979      Spielfilm

Land / Jahr

USA, 1943

Originaltitel

The Cross of Lorraine

Regie

Tay Garnett

Produktion

Metro-Goldwyn-Mayer Studios (MGM) (Loew's, Inc.), Culver City, CA (New York, NY)

Prod. / Stab

Produzent: Edwin H. Knopf; Drehbuch: Michael Kanin, Ring Lardner, Jr., Alexandre Esway, Robert D. Andrews; Buchvorlage: Lilo Damert, Robert Aisner, Hans Habe ("A Thousand Shall Fall"); Schnitt: Dan Milner; Bauten: Cedric Gibbons; Musik: Bronislaw Kaper

Darsteller

Jean-Pierre Aumont (Paul); Gene Kelly (Victor); Cedric Hardwicke (Father Sebastian); Richard Whorf (Francois); Joseph Calleia (Rodriguez); Peter Lorre (Sgt. Berger); Hume Cronyn (Hume); Billy Roy (Louis); Tonio Selwart (Maj. Bruhl); Jack Lambert (Jacques); Wallace Ford (Pierre); Donald Curtis (Marcel); Jack Edwards (Rene); Dick Ryan (Lt. Schmidt); Fred Giermann (Corp. Daxer)

Länge

89'

Format

35mm/sw/1:1,37

Synopsis

Die französischen Soldaten Victor und Paul ergeben sich bei der Niederlage Frankreichs im Jahr 1940 den Deutschen. Zusammen mit vielen anderen werden sie in Güterwagen gepfercht und zu einem Konzentrationslager gebracht, wo sie sadistischer Behandlung und unerträglichen Bedingungen ausgesetzt sind. Später bietet Pater Sebastian, ein Priester, der zusammen mit den Soldaten interniert wurde, eine Messe an. Feldwebel Berger hört kurz zu und erschießt den Priester. Victor verliert die Beherrschung und greift Berger an, was dazu führt, dass der aufsässige Gefangene nur noch übler behandelt wird. Schließlich wird er ins Krankenhaus geschickt, wo Paul arbeitet. Paul plant die Flucht und nimmt den verletzten Victor mit. Mit Hilfe von Partisanen und Helfern im Untergrund erreichen sie ein kleines Dorf. Kurze Zeit später trifft dort ein deutsches Sonderkommando ein, um alle männlichen Dorfbewohner in ein Arbeitsbataillon zu stecken. Paul gibt vor, sich freiwillig zu melden, doch als er schließlich vor den Dorfbewohnern steht, prangert er die Deutschen wütend an und ruft alle zum Widerstand auf. Er wird von einem deutschen Offzier erschossen. Victor, bis dahin in einem halbkomatösen Zustand, führt die Dorfbewohner in einen Großangriff gegen die Deutschen und löscht die Nazis in einer wilden Schlacht aus. In einer Art Verbrannte-Erde-Taktik, wie sie in Russland gegen die Deutschen eingesetzt wurde, brennen die Dorfbewohner dann ihre Häuser nieder und der ganze Ort zieht in ein unbesetztes Gebiet, um von dort aus den Kampf gegen das Naziregime fortzusetzen.

Schlagworte

Antinazifilm (USA)

Kopien

- Kinemathek Hamburg, Hamburg

Literatur

- Nash, Ray R. / Ross, Stanley R. / Conelly, Robert B. (Ed.): Motion Picture Guide. Chicago, IL: Cinebooks, 1987
- Lardner, Jr., Ring: I'd Hate Myself in the Morning. A Memoir. New York, NY: Thunder's Mouth Press / Nation Books 2000