Fritz Bauer Institut · Cinematographie des Holocaust
ID |
FBW000299 Spielfilm |
Land / Jahr |
Israel [Palästina] / USA, 1948 |
Originaltitel |
Adamah / Tomorrow's a Wonderful Day [US] |
Andere Titel |
Adamah / Erde [ÜT] (deutscher Titel) |
Regie |
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Produktion |
Forum Film Ltd., Tel Aviv / Hadassah, the Women's International Zionist Organisation of America, Inc., New York, NY |
Prod. / Stab |
Produzent: Hazel Greenwald (USA); Executive Producer: Otto Sonnenfeld (PA); Produktionsleitung: Otto Sonnenfeld (PA), Hazel Greenwald (USA); Dialogregie: Zalman Lebiusch (als: Zalman Leviush); Regieassistenz: Josef Salzberger, Azaria Rappaport; Drehbuch: Siegfried Lehmann, Mina Brownstone (US-Version); Drehbuchmitarbeit: Norbert Garai; Kamera: Sascha Alexander, Naftali Rubinstein, Robert Ziller; Kameraassistenz: Samuel Rois, Richard Lewinsohn; Standfotografie: Richard Lewinsohn; Beleuchtung: Moritz Grünhut, Fritz Back (Lightning technician); Beleuchtungsassistenz: Yisrael Adato; Schnitt: Helmar Lerski (Rohschnitt), Stephen L. Sharff (USA), George Morton (USA), Harry Komer (USA); Ton: Schaul Meisl; Ton-Überwachung: Georg W. Powitzer; Titelgrafik: Art Cohn; Musik: Paul Dessau (als: Paul Desau) (USA); Orchestrierung: Schabtai Petruschka; Lieder: Chanan Eisenstaedt ("Adamah"); Musik, div.: Roger Wagner (Chor-Leitung, USA); Sprecher: Sam Balter, Jimmie Lipton (US-Version) |
Darsteller |
Benjamin Hildesheimer (Benjamin) |
Länge |
75' |
Format |
35mm/sw/1:1,37 |
Zeitangaben |
- 00.04.1947: Drehbeginn |
Anmerkungen |
1. Die Postproduction von "Adamah" / "Tomorrow's a Wonderful Day" wird unter der Aufsicht von Hadassah (New York) in den USA durchgeführt. Gleichzeitig wird eine zweite kurze Version für den Vertrieb in den USA hergestellt, welche von der Originalversion erheblich abweicht. |
Weitere Angaben |
- Länge, kurze US-Version: 48' |
Synopsis |
Erzählt wird die Geschichte von Ankunft und Einleben des jungen Holocaust-Überlebenden Benjamin im Kinder- und Jugenddorf Ben Shemen im britischen Mandatsgebiet von Palästina. Benjamin trifft mit anderen Kindern in einem Bus in Ben Shemen ein. Er und die anderen Neuankömmlinge werden in ihre Schulklasse eingewiesen. Die Last peinigender Erinnerungen an seine Erlebnisse im Holocaust stehen seiner Integration in das neue Gemeinwesen im Wege. Benjamin verweigert sich jeder Kommunikation und jeder Zusammenarbeit. Er hortet Brot, obwohl es daran in Ben Shemen keinen Mangel gibt. Er erkennt durchaus die Kreativität der anderen Schüler, aber nur als unbeteiligter Außenseiter. Seine Lehrer beschließen, ihm zu helfen, indem sie ihn zu einem der Fackelträger in der Chanukka-Zeremonie machen, aber der Junge ist nach wie vor Gefangener seiner traumatisierten Vergangenheit. Als er zufällig an einem Stacheldrahtzaun, der eine Rinderherde umschließt, vorbeikommt, holen ihn seine Erinnerungen an das Konzentrationslager, das er überlebt hat, ein. Er hebt den Zaun aus, zerstört ihn und läßt die Kühe frei, die daraufhin ein Gemüsebeet verwüsten, das seine Mitschüler mühevoll bestellt haben. Benjamin begreift im Laufe des Films, wie kostbar seine neue Umgebung ist. Unterricht, Arbeit, gesellige Feiern und zionistische wie religiöse Zeremonien bilden zunehmend für ihn den Kontext eines sinnvollen 'neuen' Lebens. Zwei Jahre später sieht man Benjamin schließlich als Anführer einer Gruppe, die sich aufmacht, um eine neue Siedlung zu gründen. Durch harte Arbeit beweist Benjamin sich als aktives Mitglied einer jüdischen Pioniergesellschaft, des Jischuw. |
Schlagworte |
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Kopien |
- Steven Spielberg Jewish Film Archive, Jerusalem: 75' (ca,); 35mm; lange US-Version |
Materialien |
- [Ronny Loewy (Privatbesitz)], Frankfurt am Main; Werkfotos |
Literatur |
- Mandowsky, Ernst (als: Mando): "Documentary and Entertaining. A 'Ben Shemen' Film", in: The Palestine Post (Jerusalem), Vol. 22, Nr. 6480, 08.08.1947 |
Inhalt (detailliert) |
Shotlist (short US-version, min:sec): |
Vor- / Nachspann |
– 1. There are no actors in / this film. It was conceived, / produced and developed in a / Children’s Village in Israel. / It speaks so poignantly / because these boys and girls / are playing out the story of / their lives. They have come / from the blackness and doom / of European ghettos and / concentration camps. They / have found shelter, love and / peace in Israel through the / Youth Aliyah movement. / In behalf of the 35.000 / already brought home, and / the 60.000 who have / yet to come… it is with / pride that... |